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Olympia 2024: Delegation begutachtet Hamburger Segelstandort

Neunköpfige Delegation in dieser Woche auf Inspektionstour. Rostock-Warnemünde, Lübeck-Travemünde und Kiel sind im Rennen

Die Freie und Hansestadt Hamburg, der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) sowie der Deutsche Segler Verband (DSV) haben neun Mitglieder in die Kommission zur Evaluierung des Segelstandorts für die Olympiabewerbung Hamburg 2024 berufen.

Drei hervorragende Segelrevier zur Auswahl

Das von DOSB-Vorstand Bernhard Schwank geleitete Gremium wird in dieser Woche unterwegs sein. Es wird Rostock-Warnemünde am 9. April und Lübeck/Travemünde sowie Kiel am 10. April 2015 inspizieren und eine fachliche Empfehlung auf Grundlage der Beratung durch den DSV abgeben. Die Entscheidung wird anschließend vom DOSB-Präsidium und der Freien und Hansestadt Hamburg getroffen. Die Bekanntgabe ist noch im April vorgesehen. Der DOSB entsendet neben dem für die Olympiabewerbung zuständigen Vorstand Schwank auch Christian Sachs, Leiter des Hauptstadtbüros des DOSB, und Hans Heinrich, den für Wassersport zuständigen Leistungssportreferenten in die Kommission.

Hochrangige Delegation

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist mit Senator Michael Neumann, dem Vorsitzenden der Hamburger Zukunftskommission Sport, Dr. Michael Beckereit, sowie Dr. Kathrin Adlkofer, Teilnehmerin an den Olympischen Segelwettbewerben von 1996 und 1988 vertreten. Für den DSV sind Sportdirektorin Nadine Stegenwalner, Jugendobmann Timo Hass sowie Jürgen Jentsch, 1. Vorsitzender des Segelclubs Füssen Forggensee (SCFF) und Präsident der Internationalen Tornado-Vereinigung, Mitglied der Kommission.

Deutschland steht hinter Hamburgs Bewerbung

Hamburg hatte sich am 21. März gegen Berlin durchgesetzt und war auf der Mitgliederversammlung des SOSB in der Frankfurter Paulskirche als einziger deutscher Bewerber Bewerber für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 nominiert worden. Die Hansestadt will Spiele der kurzen Wege, am Wasser und mitten in Europas zweitgrößtem Hafen veranstalten. „Es wäre eine große Sache, wenn Deutschland zum ersten Mal nach den Spielen von 1972 wieder Olympische Spiele ausrichten dürfte”, so Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz zur Entscheidung.
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Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de

Spiele der kurzen Wege

Das Konzept Hamburgs gilt als besonders nachhaltig und kompakt. Dafür wird unter anderem ein Industriegelände im Hafen in eine „Olympic City“ mit dem Olympiapark und dem Olympischen Dorf umgewandelt. Das neue Viertel ist nur einen Kilometer vom Stadtzentrum entfernt und soll nach den Spielen zu einem innerstädtischen Wohnquartier werden. Die Olympiahalle wird nach der Schlussfeier zu einem Kreuzfahrtterminal und das Olympiastadion für eine anschließende Nutzung bedarfsgerecht zurückgebaut.

Zudem sollen die Spiele in Hamburg klimaneutral sein: der Energiebedarf und die Verkehrskonzepte sind auf CO2-Neutralität ausgerichtet. Die wichtigsten Wettkampfstätten befinden sich in einem Umkreis von 10 Kilometern und sind zum Beispiel mit dem Fahrrad gut erreichbar. Die Spiele sollen zum wichtigsten Stadtentwicklungsprojekt Hamburgs und Impulsgeber für die Zukunft werden.

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