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Klubhaus St. Pauli sorgt für frischen Wind auf dem Kiez

Die Reeperbahn bekommt einen neuen Publikumsmagneten: Das Klubhaus St. Pauli vereint Livemusik, Entertainment und urbanes Arbeiten

Heute (23. September) feiert das Klubhaus St. Pauli Eröffnung: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz wird gemeinsam mit den Bauherren Prof. Norbert Aust, Rainer Blohm, Matthias Leßmann, Corny Littmann und Axel Strehlitz um 20.40 Uhr den Startschuss geben, um die auffällige Medienfassade des Neubaus mit einer Eröffnungspräsentation einzuweihen.

Das Klubhaus beherbergt neben Musikclubs und Gastronomie auch Büroflächen für Firmen aus der Werbe-, Kreativ- und Musikbranche. Das rund 5.000 m² Bruttogeschossfläche große Gebäude befindet sich am Spielbudenplatz 21/22 zwischen Docks und Schmidt Theater auf einem 859 m² großen Grundstück.

Attraktive Werbefläche

Für Passanten besonders beeindruckend ist die Medienfassade. Großzügige, farbig leuchtende LED-Flächen können sowohl für künstlerische Licht- und Videoinstallationen als auch für Werbung genutzt werden. Nicht weniger aufregend das Innenleben des Gebäudes: Der sechsstöckige Klubhaus-Neubau beheimatet Musikclubs wie den Sommersalon, das kukuun, die Alte Liebe, das Häkken und den Bahnhof Pauli. Dazu kommen eine Roof Top Bar sowie neben Büroflächen und Gastronomie auch Live-Event-Locations wie das Skurrilum und das Theater Schmidtchen, das bereits im Juni eröffnet hat.

Location für das Reeperbahn Festival

Das Klubhaus eröffnet pünktlich zum Start des Reeperbahnfestivals und das nicht ohne Grund: der 2. Stock wird als Location für die Ausstellung “Zehn” genutzt, in der ein Jahrzehnt Reeperbahn-Festival-Geschichte veranschaulicht wird. Auch die Musikclubs des Hauses werden im Rahmen des 10. Reeperbahn Festivals erstmalig bespielt.

Baukosten rund 17 Millionen Euro

„Das Klubhaus St. Pauli ist ein wahrer Leuchtturm für die Medienstadt Hamburg, der weit über die Stadtgrenzen hinaus strahlen wird“, sagt Corny Littmann, der gemeinsam mit Prof. Norbert Aust auch die Schmidt-Bühnen auf der Reeperbahn betreibt. Die privat finanzierten Baukosten von 17 Mllionen Euro – inklusive der 4 Millionen Euro teuren Medienfassade – seien nicht überschritten worden. „Das ist bei solchen Großprojekten ja nicht selbstverständlich“, meint Littmann schmunzelnd.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.klubhaus-sanktpauli.de
www.hamburg.de

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