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Logistik-Dinner Hamburg im Zeichen von Olympia

Im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses trafen sich zahlreiche Vertreter der Logistikbranche zum Austausch und Netzwerken.

Die Olympischen und Paralympischen Spiele sind weltweit wahrgenommene Großereignisse. Bevor die Spiele beginnen können, bedarf es daher einer klugen und bestens geplanten Organisation. Eine Herausforderung für die Logistik, die jedoch mit ungemeinen Chancen für Hamburg verbunden ist.

In den Prozess sind Politik, Sport, Gesellschaft, Wirtschaft, Kammern und Verbände am Standort eingebunden. Viele Hamburger Unternehmen bringen sich bereits in der Planungsphase intensiv ein und unterstützen Stadt und Bewerbungsgesellschaft. Besonders gefragt sind Unternehmen der Logistikbranche. Für sie ist es tägliches Tun, Prozesse zu planen und umzusetzen. In diesen Disziplinen ist die Logistikbranche in Hamburg geübt, erfahren und sehr leistungsfähig. Hamburg ist eine der wichtigsten Logistikdrehscheiben.

Olympia braucht Logistik

Das Logistik-Dinner vom 4. November stand ganz im Zeichen der Bewerbung um die Ausrichtung der Olympischen- und Paralympischen Spiele 2024. Ehrengast in diesem Jahr war der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, Alfons Hörmann.

Im Großen Festsaal des Hamburger Rathauses trafen sich zahlreiche Vertreter der Logistikbranche zum Austausch und Netzwerken. Senator Frank Horch sagte in seiner Rede: „Was könnte es für eine größere logistische Leistung geben, als die Planung und Durchführung von Olympischen Spielen? Allgemein gesehen besteht die fortwährende Aufgabe der Logistik in der Sicherstellung von Transport, Lagerung, Bereitstellung, Beschaffung und Verteilung von Gütern, Personen, Geld, Informationen und Energie. Damit einher geht die Notwendigkeit der Steuerung und Kontrolle aller dazugehörigen Aufgaben.”

Horch: “Olympia – eine logistische Meisterleistung”

Horch sagte weiter: “Heute leben etwa sieben Milliarden Menschen auf der Erde. Diese Milliarden trennt Vieles – Meere und Gebirge, Staatsgrenzen und Sprachbarrieren. Aber es verbindet sie auch viel, unter anderem das Bedürfnis nach Mobilität und der Wunsch, an der Weltwirtschaft teilzuhaben. Und diese Menschen – jedenfalls sehr viele davon – werden auf die eine oder andere Weise an Olympia teilhaben. Auch das ist eine logistische Meisterleistung – sind wir doch heute in der Lage, die Spiele in beinahe jede Ecke dieser Welt zu den Menschen zu bringen.“ Horch stellte heraus, welch großen Respekt er vor einer solchen Herausforderung wie Olympia habe, genauso jedoch glaube er an die ungemeinen Chancen, die ein solches Jahrhundertereignis für Hamburg bietet.

Chance für kommende Generationen

„Das Konzept für die Olympischen und Paralympischen Spiele in Hamburg 2024 eröffnet die Chance, den nächsten Schritt für die kommenden Generationen zu tun“, sagte Alfons Hörmann, der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbundes, „es ist eine nachhaltige, von den Bürgern getragene Bewerbung, ein Projekt für die Weiterentwicklung Hamburgs und des ganzen Landes für die nächsten Jahrzehnte. Dabei gibt es natürlich auch völlig neue Perspektiven für die Logistik-Unternehmen.”
him

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de

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