CCH Hamburg - © www.mediaserver.hamburg.de/F.Scymanska
LateinamerikaTanz - © Stefan Wirblat / Museum für Völkerkunde Hamburg

Lateinamerika-Herbst in Hamburg

Noch bis zum 21. Dezember präsentiert Hamburg Lateinamerikas Vielfalt in Wirtschaft, Kultur und Politik.

Mit der EU-Lateinamerika-Stiftung, dem Lateinamerika Verein, dem Völkerkundemuseum und den Wissenschaftlern am GIGA und der Uni ist Hamburg das dritte große Zentrum für Lateinamerikaforschung. Hamburg gehört zudem zu den traditionsreichesten und ältesten Handelspartnern des südamerikanischen Kontinents, und der Aufstieg des Hafens und damit der wirtschaftliche Aufstieg der Stadt wurden wesentlich durch die Öffnung des Handels nach der Unabhängigkeit Lateinamerikas befördert. Die engen Verbindungen spiegeln auch die vielen iberoamerikanischen Konsulate und Ländervereine wieder. Neue Impulse für den Handel brachte im August 2013 die Eröffnung des Europäischen Zentrum für Lateinamerika, EZLA, in Hamburg. Grund genug für die Hansestadt, noch bis Dezember den Lateinamerika-Herbst zu veranstalten.

Lateinamerika in Kultur, Politik, Bildung und Wirtschaft

Der Lateinamerika-Herbst behandelt politische Aspekte, Lebensweisen und Kulturen aus Lateinamerika und der Karibik – als spannenden wie mitreißenden Mix aus fundierter Information und Unterhaltung. Mehr als 40 Institutionen und Vereine haben mitgewirkt, um an 23 Veranstaltungsorten lateinamerikanische Lebenskultur zu zeigen – vom Tangokurs bis zum mexikanischen Totenfest. Zu den zentralen Veranstaltungsorten des bis zum 21. Dezember dauernden Lateinamerika-Herbstes gehört das Museum für Völkerkunde. Seit seiner Gründung beschäftigt es sich intensiv mit der Kultur Lateinamerikas. Ausstellungen wie „Herz der Maya“, „Schätze der Anden“, die „Inkagalerie“ zeugen davon, ebenso zahlreiche Veranstaltungen, wie z.B. das „Mexikanische Totenfest“, das „Lateinamerikafestival“, die seit vielen Jahren im Museum stattfindet, und die die lateinamerikanische Kultur in Hamburg lebendig werden lassen.

Treibende Kräfte für das Projekt „Lateinamerika-Herbst 2014“ waren die Lateinamerikanischen Konsulate in Hamburg, die EU-Lateinamerika/Karibik-Stiftung (EU-LAC Foundation) und die Senatskanzlei, die dieses Projekt mit dem Museum für Völkerkunde initiiert hat und es tatkräftig unterstützt.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.voelkerkundemuseum.com

Das Engagement der Hansestadt für die Region hat Tradition. 1826 anerkannte Hamburg als erste Stadt die Staaten Lateinamerikas und baute fortan Handelsbeziehungen mit ihnen auf. Zudem pflegt Hamburg eine Städtepartnerschaft mit Leon in Nicaragua, mit vielen lateinamerikanischen Ländern gibt es spezielle Handelsabkommen. Zahlreiche Vereine und Institutionen unterstützen die Verbindungen zu den Ländern, darunter der 1916 von hanseatischen Kaufleuten gegründete und bundesweit tätige Lateinamerika Verein. Der Clube Brasileiro de Hamburgo ist Hamburgs ältesten Ausländerverein. Ebenfalls sehr aktiv in Hamburg ist die überregional tätige Deutsch-Mexikanische Gesellschaft. Die mehr als 15.000 Hamburger spanisch- und portugiesischsprachiger Herkunft bilden einen wichtigen Teil der kulturellen, musikalischen, künstlerischen und kulinarischen Vielfalt Hamburgs.

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.