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Das Festival „Theater der Welt“ kommt 2017 nach Hamburg

Das internationale Event kehrt zum dritten Mal in die Hansestadt - an seinen Geburtsort - zurück. Zentrales Thema soll der Hamburger Hafen sein

Die Bewerbung für 2017 war kein Zufall: Im geplanten Eröffnungsjahr der Elbphilharmonie soll mit dem Festival „Theater der Welt“ die kulturelle Prägung Hamburgs noch stärker hervorgehoben werden. Das internationale Event der darstellenden Künste gehört zu den bedeutendsten Veranstaltungen der deutschen Theaterlandschaft und findet nur alle drei Jahre in stets anderen Austragungsorten in Deutschland statt.

Rückkehr zum Geburtsort

Theaterproduktionen aus allen Teilen der Welt sollen einen Überblick verschaffen, wie unterschiedlich sich das internationale zeitgenössische Theater darstellt. Das Festival des Internationalen Theaterinstituts (ITI) ist Kultursenatorin Barbara Kisseler zufolge ein Publikumsmagnet, der den Ruf Hamburgs als Theater- und Kulturstadt stärkt. Mit der 15. Ausgabe wird das Festival zum dritten Mal in Hamburg gastieren. Bereits 1979 und 1989 wurde das „Theater der Welt“-Festival (damals noch „Theater der Nationen“ in der Hansestadt veranstaltet.

„Wir freuen uns, dass „Theater der Welt“ an seinen Geburtsort zurückkehrt, an dem es sich als Fest des Welttheaters im kollektiven Gedächtnis Hamburgs verankert hat“, so Dr. Thomas Engel, Geschäftsführer des ITI Deutschland.

Der Hafen als kulturelles Zentrum

Mit der Ausgabe in 2017 findet das Festival zum ersten Mal seit langer Zeit wieder in einer Millionenmetropole statt. Entsprechend soll das Konzept auf die Internationalität und den stetigen Wandel ausgelegt werden, die durch den Hafen als Umschlagplatz repräsentiert werden. Als Ort des globalen Verkehrs von Waren, Menschen und Kulturen will das „Theater der Welt 2017“ den Hamburger Hafen als zentrales Thema wählen, in dem auch Teile des Festivals selbst stattfinden sollen.

Das künstlerische Programm erarbeiten mit dem Thalia Theater und Kampnagel erstmals ein Stadttheater und ein freies Produktionshaus gemeinsam. Darüber hinaus werden zahlreiche Institutionen Hamburgs, wie zum Beispiel das Deutsche Schauspielhaus Hamburg sowie freie Initiativen beteiligt sein.
pk/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/kulturbehoerde

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