CCH Hamburg - © www.mediaserver.hamburg.de/F.Scymanska
UniHH - © Universität Hamburg

Internationaler Mathematik-Kongress an der Universität Hamburg

Zum zweiten Mal kommt der International Congress on Mathematical Education nach Deutschland. 3.500 Teilnehmer aus 106 Ländern erwartet

Vom 24. bis 31. Juli 2016 ist die Universität Hamburg Veranstaltungsort des internationalen Kongresses für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die sich mit dem Lehren und Lernen von Mathematik beschäftigen: des „13th International Congress on Mathematical Education“ (ICME-13). Nachdem der Kongress 2012 in Südkorea stattfand, bekam Deutschland von der International Commission on Mathematical Instruction (ICMI) den Zuschlag für 2016. Damit ist Deutschland weltweit das erste Land, das diesen Weltkongress zum zweiten Mal durchführen darf.

Neue Unterrichtskonzepte und technische Entwicklungen

Zum ICME-13 werden mehr als 3.500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus 106 Ländern an der Universität Hamburg und im Congress Center Hamburg (CCH) erwartet. Sie werden ihre Forschungsergebnisse und Projekte in englischer Sprache vorstellen und diskutieren; parallel dazu findet eine deutschsprachige Tagung für 250 Lehrkräfte statt.

Eines der Themen des Kongresses ist die wachsende Bedeutung der Mathematik zum Verständnis der uns umgebenden Welt, aber auch als Schlüsselkompetenz für weiterführende Studien im berufsbildenden und universitären Sektor. Kaum eine Berufsausbildung oder ein Studiengang kommt heute noch ohne elementare mathematische Kenntnisse aus, dennoch stellt der aktuelle Mathematikunterricht weltweit immer noch eine entscheidende Bildungshürde für viele Kinder und Jugendliche dar. Wie neue Unterrichtskonzepte und technische Entwicklungen diesen Gegensatz überwinden können, soll auf dem ICME-13 diskutiert werden.

Aktuelle Schulpraxis

„Zur kontinuierlichen Entwicklung des Lehrens und Lernens von Mathematik wurden in den vergangenen Jahren zahlreiche innovative Konzepte entwickelt, die auf die Verbesserung des Mathematikunterrichts abzielen, wie zum Beispiel interdisziplinärer und projektartiger Unterricht oder die Integration von Unterrichtsbeispielen mit Bezügen zu Alltag und Wissenschaft“, erklärt Prof. Dr. Gabriele Kaiser, Professorin für Mathematikdidaktik an der Universität Hamburg. „Wir wollen diese Ansätze analysieren, reflektieren und weiterentwickeln.“ Zudem stünden die Rolle nationaler Bildungsstandards im Fokus sowie Fragen der Verbesserung der Lehrerbildung.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.icme13.org
www.uni-hamburg.de

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.