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eigenarten – Interkulturelles Festival Hamburg

Künstler aus aller Welt zeigen ihre Werke noch bis zum 2. November. Stadt mit vielen Kulturen: 180 Nationen leben in Hamburg

Hamburg ist eine Stadt mit vielen Kulturen: Bereits zum fünfzehnten Mal bietet das interkulturelle Festival eigenarten in Hamburg lebenden Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt ein Forum für ihre Kunst. Gezeigt werden mehr als 40 Veranstaltungen zeitgenössischer Produktionen, darunter zahlreiche Premieren aus den Sparten Theater, Tanz, Bildende Kunst, Musik, Multimedia und Literatur.

Einblicke in andere Traditionen

Was im Jahr 2000 als Idee der in Hamburg interkulturell arbeitenden Künstlerinnen und Künstler gestartet ist, hat sich längst als integraler Bestandteil des Hamburger Kulturlebens etabliert. Die Produktionen geben Einblicke in andere Traditionen, Religionen und Philosophien und zeigen, wie ein Miteinander in einer vielfältigen Stadtgesellschaft funktionieren kann. Seit Beginn wird das Festival von der Hamburger Kulturbehörde gefördert.

180 verschiedene Nationen leben in Hamburg

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Das Festival eigenarten ist in den letzten fünfzehn Jahren zu einem zentralen Pfeiler der interkulturellen Verständigung in Hamburg geworden. Gerade jetzt benötigen wir den Dialog der Kulturen.” In Hamburg leben Menschen aus über 180 Nationen, viele haben die deutsche Staatsbürgerschaft, ihre Kinder wachsen hier auf, so die Senatorin weiter. “Die Menschen, die nach Hamburg kommen, um hier zu leben, bereichern unser alltägliches Leben mit Elementen ihrer Herkunftskulturen. Sie halten unseren eigenen kulturellen Normen und Gepflogenheiten einen Spiegel vor und ermöglichen uns, zu neuen Einsichten zu gelangen. Sie tragen mit dazu bei, dass Hamburg eine lebendige, weltoffene Stadt ist.“

Viele Spielstätten beteiligen sich

Auch in diesem Jahr beteiligen sich zahlreiche bewährte und neue Spielstätten als Kooperationspartner: Dazu gehören die Galerie Hengevoss-Dürkop, das Thalia Theater in der Gaußstraße, das Polittbüro, der Nochtspeicher, das Goldbekhaus, das Hamburger Sprechwerk, die Alfred Schnittke Akademie, das Bürgerhaus Wilhelmsburg, der Kleine Michel, das monsun theater und viele weitere.
ker

Quelle:
Senatspressestelle
www.kb.hamburg.de

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