CCH Hamburg - © www.mediaserver.hamburg.de/F.Scymanska
Olympia 2024 Hamburg, Studie 2, 2014 - © gmp-Architekten, Hamburg; Gärnter & Christ, Hamburg

Olympia als Impulsgeber für Stadtentwicklung und Tourismus

Handelskammer: Gesamte Stadtentwicklung würde profitieren. Hamburgs Immobilienwirtschaft sieht große Chancen für mehr Wohnungsbau. Positivbeispiele London und Barcelona

Gerade die regionale Bauwirtschaft könnte durch die Errichtung und Modernisierung von Sportstätten sowie den Bau des olympischen Dorfes erheblich von Olympischen und Paralympischen Spielen 2024 in Hamburg profitieren, sagte Prof. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, beim 28. Hamburger Immobilientreff. Olympia wäre ein hervorragender Impulsgeber für die gesamte Stadtentwicklung: „Das betrifft sowohl das Wachstum, die Infrastruktur, die Lebensqualität, die Integration, den Breiten- und Leistungssport als auch den Bekanntheitsgrad und macht Hamburg noch attraktiver für Fachkräfte, Investoren und Reisende aus aller Welt“, so Schmidt-Trenz weiter. Die Hamburger entscheiden am 29. November in einem Referendum über eine Bewerbung Hamburgs.

Positivbeispiele London und Barcelona

Schmidt-Trenz nannte dazu Zahlen aus London: Drei Jahre nach der Ausrichtung der Spiele in der englischen Hauptstadt seien dort Gewinne im Außenhandel und bei lokalen Investitionen von 9,9 Milliarden Pfund erlöst worden und 70.000 neue Jobs entstanden. Als weiteres positives Beispiel nannte Schmidt-Trenz Barcelona: „Die katalanische Metropole hat durch die Spiele 1992 die Zahl der Besucher von damals 1,9 Millionen auf 7,9 Millionen in 2014 gesteigert.“ Im Städtetourismus stehe Barcelona damit jetzt auf dem 4. Rang in Europa.

Neue Sport- und Freizeiteinrichtungen

„Die Spiele sind ein Beschleuniger für den dringend benötigten Wohnungsbau“, unterstrich Thomas Krebs, Vorstand der SAGA GWG und Mitglied des Plenums der Handelskammer. Die Hamburger Wohnungswirtschaft werde einen wesentlichen Beitrag zur Entstehung des neuen Stadtteils „Olympia City“ mit rund 8.000 Wohnungen leisten. Von den neuen Sport- und Freizeiteinrichtungen im Stadtteil könnten alle Hamburger Bürger profitieren. Der Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen, der BFW Landesverband Nord, der IVD Nord und der Grundeigentümer-Verband waren sich einig, dass die Erschließung des Kleinen Grasbrook eine einmalige Möglichkeit sei, in zentraler Lage bezahlbaren Wohnraum zu schaffen.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hk24.de

Hamburger Immobilientreff

Der „Hamburger Immobilientreff“ wird zweimal im Jahr von der Handelskammer Hamburg in Kooperation mit dem Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen, dem BFW Landesverband Nord, dem IVD Nord und dem Grundeigentümer-Verband, durchgeführt. Er hat sich nach mehr als zehn Jahren als einer der führenden norddeutschen Treffs der Immobilienbranche etabliert.

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.