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Fehmarnbelt Days 2014 - © Baltic Development Forum

Engagiert für eine neue Boomregion: Hamburg bei den Fehmarnbelt Days

Entwicklung und Wachstum durch Wissenschaftskooperation. Hamburgs Zweite Bürgermeisterin traf sich in Kopenhagen mit Spitzenpolitikern aus Norddeutschland, Dänemark und Schweden.

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Dr. Dorothee Stapelfeldt hat gemeinsam mit Prof. Helmut Dosch, dem Direktor des DESY in Hamburg, Pia Kinhult, Gouverneurin der Region Skåne, und weiteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern Fragen einer engeren Wissenschaftskooperation an Großforschungseinrichtungen in der Öresund-Region und deren Beitrag für die nachhaltige Regionalentwicklung erörtert.

Kooperationen fördern Wachstum

Dabei betonte sie, dass wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn heute in einem internationalen Kontext stattfinde, jenseits nationaler oder regionaler Grenzen. Kooperation sei daher das Gebot der Stunde, und zwar sowohl inhaltlich in den Forschungsprojekten selbst, als auch bei der Finanzierung der hierfür notwendigen Infrastruktur. Der Hamburger Senat habe dies aufgegriffen und daher im Januar 2014 eine eigene „Ostseestrategie für den Wissenschaftsstandort Hamburg“ verabschiedet. So würden beispielsweise DESY, die Universität Hamburg, das Forschungszentrum MAX Lab IV (Schweden) und die Universität Lund (Schweden) eng zusammenarbeiten.

Neues Science-Link-Netzwerk gegründet

Während der Fehmarnbelt-Tage wurde das Science-Link-Netzwerk, ein Zusammenschluss von Universitäten, Großforschungsanlagen und öffentlichen Einrichtungen der Regionalentwicklung, gegründet. Dieses Netzwerk wird die erfolgreichen Ergebnisse des kürzlich abgeschlossenen INTERREG-Pilotprojekts „Science Link“ weiterführen. Konkret soll es neue Formen der Zusammenarbeit zwischen Unternehmen und den Großforschungsanlagen der Region entwickeln, um die Fehmarnbelt-Region weiter zu einer führenden Innovationsregion auszubauen.
Bei einer Podiumsdiskussion mit Politikerinnen und Politikern der sogenannten STRING-Kooperation diskutierte Stapelfeldt unter anderem mit dem dänischen Verkehrsminister Carsten Hansen, dem stellvertretendem Ministerpräsidenten und Umweltminister Schleswig-Holsteins, Dr. Robert Habeck, und der Gouverneurin der Region Skåne, Pia Kinhult. Dabei ging es um Themen wie nachhaltiges Wachstum, umweltfreundliche Mobilität, erneuerbare Energien und zukunftsorientierte Arbeitsplätze.

An einem Strang: STRING

Die STRING-Kooperation umfasst eine Region mit etwa 8,4 Millionen Einwohnerinnen und Einwohnern in Hamburg und Schleswig-Holstein, in der Region Sjælland, der Hauptstadtregion und der Stadt Kopenhagen in Dänemark, sowie der Region Skåne (Schonen) in Schweden.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de

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