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Jakob Richter, Sönke Fock und Rainer Rempe während der Pressekonferenz (v.l.n.r.) - © Pressestelle Metropolregion

Regionalkonferenz: Mehr Fachkräfte für den Norden

300 Teilnehmer diskutierten auf der Regionalkonferenz 2014 in Buchholz

Für ganz Norddeutschland ist die Sicherung von Fachkräften von enormer Bedeutung. Im Wettbewerb um geeignetes Personal muss die Metropolregion Hamburg gut aufgestellt sein. Dieser Herausforderung stellte sich die diesjährige Regionalkonferenz am vergangenen Donnerstag (4. Dezember). Rund 300 Fachleute und Politiker diskutierten unter anderem mit Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil in Buchholz in der Nordheide.

Wettbewerb um Fachkräfte

Gute Fachkräfte zu gewinnen und dauerhaft zu binden ist mehr als nur die Aufgabe einzelner Unternehmen. Ein ganzes Spektrum an Aufgaben kommt auf Regionen zu, die sich im Wettbewerb um Fachkräfte behaupten wollen. Das reicht von guten Bildungsangeboten bis zur Begleitung junger Menschen bei ihrer Berufswahl und schließt auch attraktive Lebens- und faire Arbeitsbedingungen mit ein. Die Metropolregion Hamburg will neue Initiativen und Ansätze dazu fördern und verknüpfen.

Eine Plattform für Norddeutschland

Die Metropolregion kann als dynamischer Wirtschaftsraum und attraktive Region für Menschen aus nah und fern eine Vorreiterrolle einnehmen. Mit der Regionalkonferenz 2014 will die Metropolregion Hamburg für dieses aktuelle Thema eine Plattform in Norddeutschland schaffen.

Neue Ideen entwickeln

Zur Begrüßung stellte Landrat Rainer Rempe als Gastgeber eine Reihe beispielhafter Förderprojekte aus dem Landkreis Harburg vor. Im Anschluss gaben Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil, Staatssekretär Thorben Albrecht aus dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales und nationale Experten aus Wissenschaft und Praxis aus unterschiedlichen Blickwinkeln neue Impulse.

Kooperationen eingehen

In vier Foren durchleuchteten die Teilnehmer die Zukunftsaufgaben der Fachkräftesicherung und entwickelten neue Ideen. Die Teilnehmer sprachen unter anderem über den Übergang in Ausbildung und Studium, die betriebliche Aus- und Fortbildung als Erfolgsfaktor und über die Frage, wie man Arbeitsplätze für älter werdende Menschen gestaltet. Was zeichnet ein familienfreundliches Unternehmen aus? Wie sind mehr Fachkräften mit Migrationshintergrund zu gewinnen? – auch um diese Themen ging es. Ziel war es, neue Handlungsfelder zu bestimmen, bestehende Kooperationen zu festigen und neue einzugehen.

Fachpersonal als Standortfaktor

„Im Wettbewerb um gut ausgebildete Fachkräfte stehen nicht nur Branchen und Arbeitgeber, sondern auch Kommunen und Regionen haben die Bedeutung von qualifiziertem Fachpersonal als wesentlichen Standortfaktor längst erkannt. Deshalb freue ich mich, dass wir heute diesen Schulterschluss aller Akteure für die Metropolregion Hamburg gemeinsam vollziehen, um mehr Fachkräfte für den Norden zu gewinnen“, so Rainer Rempe, Landrat des Landkreises Harburg.
ker

Quelle und weitere Informationen:
www.metropolregion.hamburg.de/regionalkonferenz

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