CCH Hamburg - © www.mediaserver.hamburg.de/F.Scymanska
Außenhandel - ©  Andreas Vallbracht

Europawoche 2016 in Hamburg: Dieses sind die wichtigsten Fragen

Grenzen, Mobilität, Migration und Integration, Schengen und TTIP - in mehr als 80 Veranstaltungen geht es um die Zukunft Europas

„Innovativ und Sozial – Hamburg im Herzen Europas“, so das Motto der Hansestadt während der diesjährigen Europawoche vom 30. April bis zum 9. Mai 2016. Gesprächsstoff bietet Europa in diesem Jahr mehr als genug: Wie geht es weiter mit der Europäischen Union und einem Europa ohne Binnengrenzen? Themen wie eine europäische Lösung der Flüchtlingsfrage, die Zukunft des Schengen-Raumes oder die Verhandlungen zum Transatlantischen Handels- und Investitionsabkommens TTIP beschäftigen Politik, Wirtschaft und Bürger.

Aktuelle Entwicklungen und Initiativen

Über den gesamten Mai hinweg werden daher im Rahmen der Europawoche mehr als 80 Veranstaltungen in Hamburg stattfinden. Angeboten werden Vorträge, Ausstellungen, Diskussionen, politische Debatten, Filme und Lesungen. Das Programmheft zur Europa­woche 2016 enthält Reportagen über die aktuellen Entwicklungen in Europa, aber auch Statements von zahlreichen Politikerinnen und Politikern sowie von Experteninnen und Experten. Berichtet wird auch über neue Initiativen aus Brüssel, wie die europäische Städteagenda, die Hamburg als europäische Metropole direkt betrifft, oder über den Einsatz von europäischen Fördermitteln in der Hansestadt.

Es geht um die Grundwerte Europas

Zahlreiche europapolitisch engagierte Vereine, Verbände und Institutionen, Stiftungen, Hochschulen, aber auch Fachbehörden, die Hamburgische Bürgerschaft und die politischen Parteien beteiligen sich mit verschiedenen Veranstaltungen an der Europawoche. „In diesem Jahr drehen sich viele Veranstaltungen um die Grundwerte der Europäischen Union, wie Freizügigkeit, Toleranz und Solidarität. Wir wollen den ursprünglichen Gedanken der Europäischen Integration aufgreifen und Brücken bauen. Europa lebt vom Mitreden und Mitmachen. Ich würde mich freuen, wenn viele Hamburgerinnen und Hamburger mitmachen“, so Staatsrat Wolfgang Schmidt, Bevollmächtigter beim Bund, bei der Europäischen Union und für auswärtige Angelegenheiten, in der Landespressekonferenz am Dienstag.

Veranstaltungen – einige Beispiele

3. Mai 2016: Bis 2050 werden 80 Prozent der Europäerinnen und Europäer in Städten leben. Europäische Metropolen müssen sich großen Herausforderungen wie der Zukunft des Wohnens, der Partizipation und Integration von Stadtbewohnerinnen und -bewohnern, aber auch den Folgen des Klimawandels stellen. Wie gehen Europas Metropolen mit diesen Herausforderungen um? Und wie sieht die urbane Zukunft der EU aus? Hochrangige Expertinnen und Experten diskutieren diese und andere Fragen.

26. Mai: Lange Nacht der Konsulate – in 240 Minuten um die Welt. Konsulate und Kulturinstitute öffnen in der fünften Langen Nacht der Konsulate von 18 bis 22 Uhr ihre Türen. In diesem Jahr nehmen 27 Konsulate und Kulturinstitute teil.

03. Mai – 24. Mai: “After Schengen – European Borders“. Das Instituto Cervantes zeigt in Kooperation mit der Senatskanzlei die Fotografieausstellung „After Schengen“. Die Ausstellung im Chilehaus zeigt Bilder des spanischen Fotografen Ignacio Evangelista, der alte, verlassene Grenzposten in der Europäischen Union abgelichtet hat.
kk

Informationen und Anmeldung:
www.hamburg.de/europawoche

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.