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eigenarten – Interkulturelles Festival Hamburg

Künstler aus aller Welt, die in Hamburg zuhause sind, zeigen ihre neuesten Produktionen aus den Bereichen Film, Musik, Theater, Tanz, Bildende Kunst und Literatur

Es ist ein Festival aller Genres, voller interkultureller Energie und Fantasie. Worum andernorts gerungen wird, das wird in Hamburg vom 29. Oktober bis 8. November gelebt:ob Schauspielerinnen mit türkischen, polnischen und chinesischen Wurzeln ihr Theaterstück zum Thema Heimat präsentieren oder Musiker aus Deutschland und Bulgarien sich gegenseitig inspirieren. Mal geht es um politischen Diskurs, mal um Poesie, mal um Flucht, mal um Lebenslust – immer geht es bei eigenarten um kreative Auseinandersetzung und engagierte Kunst.

Thema 2015: Geflüchtete, Heimat, Identität

Künstler und Künstlerinnen aus aller Welt, die in Hamburg leben oder arbeiten, zeigen einmal im Jahr unter dem Dach des Festivals eigenarten ihre neuesten Produktionen aus den Bereichen Film, Musik, Theater, Tanz, Bildende Kunst und Literatur. 37 Veranstaltungen plus zwei Ausstellungen sind es 2015. Sehr konkret und auf sehr unterschiedliche Weise spiegeln sich dabei in diesem Jahr die Themen „Geflüchtete, Heimat, Identität“ im Programm des Festivals. Aber es geht bei eigenarten 2015 auch um Poesie, Lebenslust und gegenseitige Inspiration. In diesem Jahr sind zudem drei Veranstaltungen dabei, bei denen der französisch-deutsche Kulturaustausch im Zentrum steht.

Die Highlights dieses Jahres

Am Samstag 31. Oktober, zeigt um 20 Uhr der Kulturladen St. Georg „Ich bin kein Flüchtling, ich habe einen Namen!“ Selbstbewusst erzählt das Stück „Verboten Leben“ der Theatergruppe Open Minds von Erlebnissen junger Menschen im Exil, von ihrer Suche nach Heimat und Identität. Einblicke in die Traditionen und die Kultur Afghanistans stehen dabei stellvertretend für die subjektive Bedeutung der jeweiligen Herkunftskulturen.

In Kooperation mit dem deutsch französischen Festival Arabesques bringt am Samstag 31. Oktober, um 20.15 Uhr wieder der Salon Français authentische französische Salonkultur in den Logensaal der Kammerspiele. In buntem französisch-deutschem Sprachenmix wird die in Hamburg lebende Schauspielerin und Sängerin Véronique Elling ein Kaleidoskop aus Konzert, Werkschau und Talkrunde mit Künstlern verschiedener Genres präsentiert.

Choreografin Elizabeth Ladrón de Guevara, Schauspielerin Iris Bebensee und Komponistin/Chellistin Krischa Weber wollen am Samstag, 31. Oktober 20.15 Uhr, im LICHTHOF Theater die Premiere von „Das fünfte Bein der Katze“ feiern. Ihre Produktion setzt sich mit Migration und (Grenz-)Übergängen auseinander und zeigt mit Theater, Tanz und Musik am Beispiel von drei Künsten, wie sich verschiedene Kulturen begegnen und gegenseitig inspirieren. I

Enge Kooperation mit anderen Veranstaltern

Orte des Geschehens sind zahlreiche bewährte und neue Spielstätten im Stadtgebiet, darunter: Polittbüro und Logensaal der Kammerspiele, Goldbekhaus und Kölibri, Hamburger Sprechwerk und Alfred Schnittke Akademie, LICHTHOF Theater und Zentralbibliothek, Metropolis Kino und viele andere. Bemerkenswert in diesem Jahr sind, ganz im Sinne der Vernetzung, die engen Kooperationen mit anderen Veranstaltern unterschiedlicher Ausrichtung: darunter die Stiftung für politisch Verfolgte, die India Week, das deutsch-französische Festival Arabesque und die Kinemathek Hamburg.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.festival-eigenarten.de

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