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„eigenarten“ - Interkulturelles Festival eröffnet

Noch bis zum 5. November werden internationale Produktionen an diversen Spielorten in Hamburg gezeigt

Noch bis zum 5. November stellen Hamburger Künstlerinnen und Künstler aus aller Welt ihre neuesten Produktionen in ganz Hamburg vor. Diesen Donnerstag wurde das interkulturelle Festival eigenarten feierlich eröffnet. Zu den rund 42 Veranstaltungen gehören Musik-, Theater- und Tanz-Events. Darüber hinaus gibt es Ausstellungen und Lesungen, außerdem Produktionen für Kinder und Jugendliche.

Musik und Gedichte in Muttersprache

So erzählt zum Beispiel die Theatergruppe Karoon in ihrem Theaterstück „Baustelle Integration“ die Geschichte dreier Bewohner eines Flüchtlingsheims, die ihren Weg in die deutsche Gesellschaft suchen. Die Stücke des selbst noch nicht lange in Hamburg lebenden Hakim Chohbishat zeigen sensibel kulturelle Unterschiede auf. Die Compagnie Follown fragt, wie der 1997 verstorbene nigerianische Musiker und Aktivist Fela Kuti die politischen Verhältnisse in der Welt heute beurteilen würde. Mit seinem Tod war eine Stimme verstummt, die den Widerstand einer ganzen Generation gegen Ausbeutung und Korruption gestärkt hatte.

In der Produktion „Wortklang“ von Sibylle Hoffmann und ihrem Team lesen Lyrikerinnen und Lyriker unterschiedlicher Herkunft eigene Gedichte in ihrer Muttersprache. Vor jedem Gedicht wird der Text für die Besucher übersetzt.
bkr

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/bkm

Über das “eigenarten”

Veranstaltet von der Kulturinitiative peeng e.V. und gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien, wurde das Festival am 26. Oktober 2017 im Bürgerhaus Wilhelmsburg eröffnet. Der Eintritt ist frei, Reservierung unter eroeffnung@festival-eigenarten.de ist erforderlich.

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