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P/ART 14 - © P_ART

Produzentenkunstmesse „P/ART“ in Hamburg

Die dritte „Producers Artfair“ im September legt erneut Schwerpunkte abseits von Verkauf und Gewinn. Die Kooperation mit dem Reeperbahnfestival ist dabei ein Novum

Vom 24. bis 27. September 2015 öffnet die dritte Hamburger Produzentenkunstmesse „P/ART“ in ihre Tore. Dieses Mal findet die Messe im ehemaligen Kraftwerk Bille in Hammerbrook statt. „P/ART“ steht für „Producers Artfair“, wobei die Mehrfachbedeutung des Wortes „fair“ ein sinnstiftender Zufall sei, denn bei der Messe soll es nicht nur um Verkauf und Gewinnmaximierung gehen. Zur “P/ART” werden rund 5.000 Gäste erwartet.

Neue Zielgruppen erschließen

„Die P/ART will eben nicht um jeden Preis verkaufen“, ist das Statement der Betreiber. Viel eher sollen Künstler in Selbstbestimmtheit Kontakt zu Kunstinteressierten aufnehmen und sich in ihren Produzentengalerien präsentieren. Zum Konzept der „P/ART“ gehören Vorgaben, die dabei helfen sollen, neue Zielgruppen zu erschließen. So muss jeder Aussteller mindestens zwei Arbeiten für weniger als 1.000 Euro anbieten. Die Provision der Veranstalter beträgt dabei anstatt der üblichen 50 nur 25 Prozent.

600 eingereichte Arbeiten

Alle Künstler, die Teil des Programms der „P/ART 2015“ werden wollten, mussten mit der Qualität ihrer Arbeit vor einer Fachjury bestehen. Die Anzahl der Teilnehmer und Teilnehmerinnen war im Vorfeld nicht festgelegt und wurde durch die Auswahl einer sechsköpfigen Jury bestimmt. Als nächstes wurde eine Vorauswahl von maximal 200 Positionen aus über 600 eingereichten Arbeiten getroffen. Aus dieser Gruppe wählte die Jury aus Kunstschaffenden, Theoretikern und Kuratoren die ca. 50 teilnehmenden Künstler aus.

Kunst und Musik

Die erste „P/ART“ fand im Herbst 2013 in einer stillgelegten Industriehalle in Bahrenfeld statt und wurde von rund 3.500 Kunstinteressierten besucht. 2014 kamen bereits 4.000 Menschen, auch die Veranstaltung selbst wuchs: Statt 70 konnten sich nun 81 Künstlerinnen und Künstler präsentieren, die Messefläche wurde von 2.500 auf 4.000 Quadratmeter erhöht. Für 2015 ist eine Kooperation mit dem Reeperbahn Festival geplant, um Schnittstellen zwischen Kunst und Musik aufzuzeigen. Das Reeperbahnfestival verbindet Konzerte verschiedener popkultureller Genres mit künstlerischen Formaten und einer Plattform für Musik- und Digitalwirtschaftende. Es ist Deutschlands größtes Clubfestival und zeigt in 4 Tagen über 400 Konzerte, 30 Kunstprogramme und über 150 Konferenzveranstaltungen.
pk/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.producersartfair.com

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