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DOSB setzt auf Hamburg

Hamburg soll die Olympischen Sommerspiele 2024 nach Deutschland holen. Diese Empfehlung gab das DOSB-Präsidium am Montag ab

Die endgültige Entscheidung erfolgt am kommenden Samstag (21. März) auf der Mitgliederversammlung des Deutschen Olympischen Sport-Bundes (DOSB) in der Frankfurter Paulskirche.

Gutes Konzept

Die Mehrheit von über 80 Prozent der Bevölkerung in den beiden Städten möchte laut der vom DOSB in Auftrag gegebenen Forsa-Studie, dass Olympische und Paralympische Spiele wieder einmal nach Deutschland vergeben werden. „Auch nationale Umfragen in den vergangenen Tagen bestätigen, dass rund Dreiviertel der deutschen Bevölkerung das befürworten”, so DOSB-Präsident Alfons Hörmann. „Das ist für uns im Präsidium Legitimation und Arbeitsauftrag zugleich.“

Hamburg bietet nach Auffassung des DOSB ein kompaktes und faszinierendes Olympiakonzept. Damit könne die Entwicklung einer norddeutschen und nordeuropäischen Metropolregion vorangetrieben werden. Der Stadt Hamburg würde der langersehnte Sprung über die Elbe ermöglicht. „Das Projekt wäre eine herausragende Referenz für beispielhafte und langfristige Stadtentwicklung. Die Bewerbung bekommt durch vorgesehene Gesamtkonzeption auf einer Industriefläche, die zu einem echten Stadtquartier entwickelt wird, bildlich gesprochen ein Gesicht, dass wir national wie international für wertvoll und wichtig ansehen.“

Aus DOSB-Sicht ist Hamburg eine „echte Agenda-City“, eine Stadt, die genau zur Reformagenda 2020 des IOC passe: „Für den Sport bietet Hamburg die Chance, ein neues Olympiazentrum im Norden unseres Landes gemeinsam mit einer Stadtgesellschaft zu entwickeln, die – so haben wir den Eindruck – Feuer und Flamme für das Projekt ist.“

Olaf Scholz: “Große Ehre für Hamburg”

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz: „Es wäre eine große Sache, wenn Deutschland zum ersten Mal nach den Spielen von 1972 wieder Olympische Spiele ausrichten dürfte. Sport schweißt zusammen, Sport löst Begeisterung aus. Aber nicht nur der deutsche Sport, ganz Deutschland würde von der Ausrichtung Olympischer und Paralympischer Spiele einen großen Nutzen haben. Das Hamburger Konzept für Spiele an Alster und Elbe ist sehr kompakt, es ist transparent, und es ist bürgernah. Das entspricht den Anforderungen, die das IOC formuliert hat. Für uns wäre es eine große Ehre, die Welt in Hamburg begrüßen zu können.“

Handelskammer erfreut über die Empfehlung

Fritz Horst Melsheimer, Präses der Handelskammer Hamburg, kommentierte die Empfehlung des DOSB-Präsidiums, sich mit Hamburg für die Olympischen und Paralympischen Spiele 2024 zu bewerben, wie folgt: „Die Empfehlung des DOSB-Präsidiums ist eine großartige Bestätigung des Hamburger Konzeptes, die wir mit Freude aufgenommen haben. Nun schauen wir gespannt auf die Mitgliederversammlung am 21. März und hoffen, dass alle Mitglieder der Empfehlung folgen werden; ein einmütiges Votum für Hamburg würde der deutschen Bewerbung einen starken Anschub geben. Wir sehen uns durch die Empfehlung darin bestätigt, das Thema Olympia als Vertretung der Hamburger Wirtschaft konsequent verfolgt und gemeinsam mit Stadt und Sport gefördert zu haben.“
him/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.dosb.de
www.hamburg.de

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