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Moderatorin Barbara Schöneberger - © Bild:NDR/Morris Mac Matzen

Radiopreis 2014 - Bürgermeister Olaf Scholz: „Hamburg ist gern die Hauptstadt des Radios"

Einer der bedeutendsten Medienpreise Deutschlands vergeben

Die Sieger des Deutschen Radiopreises 2014 stehen fest. In einer großen Gala wurden am Donnerstagabend in Hamburg in zehn Kategorien die besten Radiomacher und Hörfunkproduktionen des Jahres 2014 ausgezeichnet. Der Beirat des Deutschen Radiopreises verlieh außerdem zwei Sonderpreise. Barbara Schöneberger moderierte die Gala in der Veranstaltungshalle “Schuppen 52” mitten im Hamburger Hafen.

Gefeierte Künstler wie Taylor Swift, Die Fantastischen Vier, Revolverheld, Mark Forster, Jan Delay, Charli XCX, Andreas Bourani und die NDR Bigband sorgten bei der Veranstaltung mit ihren Auftritten für den musikalischen Rahmen. Prominente Laudatoren übergaben die Preise an die Gewinner, die eine unabhängige Jury des Grimme-Instituts ausgewählt hatte.

Und das sind die Gewinner:

Beste Comedy: radio ffn – Guten Morgen Niedersachsen – “Günther, der Treckerfahrer” – Dietmar Wischmeyer

Beste Innovation: WDR KiRaKa und Funkhaus Europa – “Kelebek im Konzert – Kelebek Konserde”
Tuba Tunçak und Mirjam von Jarzebowski

Bestes Interview: BAYERN 3 – “Mensch, Otto!” – Thorsten Otto und Julia Liebing

Bester Moderator: Kristian Thees – SWR 3 SWR 3 Club (SWR 3 Talk mit Thees, SWR 3 Grillparty)

Beste Moderatorin: Diane Hielscher – FluxFM – “FluxFM Superfrüh”

Beste Morgensendung: 104.6 RTL – “Arno und die Morgencrew – Berlins lustigste Morgensendung”
Katja Desens und Arno Müller

Beste Nachrichtensendung: SR 1 Europawelle – SR 1 DOMINO – “Nachrichten für dich – es infos pour toi” – Boris Theobald und Christian Langhorst

Beste Programmaktion: HITRADIO OHR – “Die Buchstabenjagd zur 1. Ortenauer Kreisputzete 2013”
Claudia Roggisch und Yannick Steffen

Beste Reportage: MDR SPUTNIK – “Land unter Suchtdruck” – Karoline Scheer und Gerald Perschke

Beste Sendung: NDR N-JOY, federführend für die jungen Programme der ARD – “Kanzlercheck”
Nina Zimmermann und André Steins

57 öffentlich-rechtliche und private Radiosender in ganz Deutschland übertrugen die Show live. Im Internet lief die Verleihung als Livestream auf deutscher-radiopreis.de. Sina Peschke, LandesWelle Thüringen, und Andreas Kuhlage, N-JOY, kommentierten das Geschehen für die Radiohörer.

Stifter des Deutschen Radiopreises sind die Hörfunkprogramme der ARD, Deutschlandradio und die Privatradios in Deutschland. Zu den Kooperationspartnern zählen neben dem Grimme-Institut die Freie und Hansestadt Hamburg, die Radiozentrale – eine gemeinsame Plattform privater und öffentlich-rechtlicher Sender zur Stärkung des Hörfunks – sowie die Radio-Vermarkter AS&S Radio und RMS. Die Federführung lag beim Norddeutschen Rundfunk.

Bedeutung des Radios in der Gesellschaft

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz unterstrich die große Bedeutung des Radios in der Gesellschaft: “Auch die Aufforderung, das Radio einzuschalten, wenn es gefährlich wird zeigt, wie bedeutsam dieses Medium im Alltag immer noch ist. Auf keinem anderen Weg erreichen wir so schnell, so unmittelbar und so einfach beinahe jede Bürgerin und jeden Bürger“, sagte Scholz am Donnerstagabend bei der Verleihung des Deutschen Radiopreises im Schuppen 52 des Hamburger Hafens. Am Morgen hatte es dort einen Probealarm der Sturmflutsirenen gegeben. Im Ernstfall wird mit dem Heulton aufgefordert, das Radio einzuschalten.

Als Experiment gestartet

Der Deutsche Radiopreis, in Hamburg als „etwas verwegenes Experiment“ gestartet, habe sich zu einem der bedeutendsten Medienpreise Deutschlands entwickelt. Die Freie und Hansestadt Hamburg habe dabei mitgeholfen und werde das auch weiterhin tun, versprach Scholz: „Denn zu guten Rahmenbedingungen für die Medien gehören nicht nur gute Staatsverträge und Gesetze, sondern auch Orte, an denen sich die Branche trifft, um sich auszutauschen und sich des eigenen Standorts zu versichern.“ Deshalb bemühe sich Hamburg einerseits um eine Medienordnung auf der Höhe der digitalen Zeit und andererseits um Veranstaltungen, die „die Kraft zeigen, die im Medienschaffen steckt“. Hamburg sei „gern die Hauptstadt des Radios in Deutschland“, sagte Scholz.
ker

Quelle und weitere Informationen:
www.deutscher-radiopreis.de

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