CCH Hamburg - © www.mediaserver.hamburg.de/F.Scymanska
Holy Shit Shopping  - © Rolf G. Wackenberg

Holy Shit Shopping: Pop-Musik statt Stille Nacht

Mit Ironie, Kunst und Design gegen Strohsterne und Jingle Bells - Deutschlands großer Kunst- und Designmarkt geht auf Weihnachtstournee

Am 09. und 10. Dezember stoppt die Weihnachtsmarkt-Alternative “Holy Shit Shopping” im Herzen von Hamburg und verwandelt die Messehalle B1 in ein großes Kreativ-Kaufhaus. Ab Mittag öffnen sich die Pforten und zwei Etagen werden zur Kulisse für zeitgenössisches Design. Parallel zum vorweihnachtlichen Designmarkt-Konzept “Holy Shit Shopping” entsteht 2017 ein Onlineshop – eine Plattform für junges zeitgenössisches Design. Der Onlineshop präsentiert – wie auch die Veranstaltungen – Lieblingsdesigner und Künstler mit einer Auswahl an besonderen Produkten.

Shoppen mal anders

Seit 11 Jahren vereint die vorweihnachtliche Designplattform handverlesene Lifestyle-Produkte rund um Mode, Schmuck, Möbel- und Produktdesign, Kunst, Fotografie, Literatur und Delikatessen mit einem Streetfood-Market und Pop-Musik unter einem Dach. Zu den Beats der DJs lassen sich individuelle Geschenke für den Gabentisch finden. Über 320 internationale Designer präsentieren sich persönlich vor Ort. Mit dem Kauf ihrer Produkte unterstützt man zudem die Kreativszene und kleine Manufakturen. Mehrere Bars und Lounges laden nach dem Shopping ein – und mit einem Glühwein in der Hand lässt es sich ganz entspannt dem Weihnachtsstress entfliehen.

Hamburg als nördlicher Messestandort

Die Veranstalterinnen Ulrike Kabyl und Harriet Udroiu organisierten 2004 das erste “Holy Shit Shopping” im legendären Café Moskau in Berlin. Bereits die erste Veranstaltung mit 50 Ausstellern und 3.000 Besuchern war ein Erfolg. Im nächsten Jahr konnte die Ausstellerzahl verdoppelt werden. 2006 kam mit Hamburg der zweiter Standort hinzu. Durch den regen Zuspruch von Kreativen aus der gesamten Republik expandierte die Veranstaltung 2007 Richtung Süden – nach Stuttgart. Ein Jahr später wurde mit Köln der westliche Standort aufgebaut.

Weihnachtliches Networking

“Holy Shit Shopping” steht auch für kreatives Networking. Künstler treffen Galeristen. Designer treffen Shopbetreiber. Gute Ideen treffen auf Vertriebswege. Holy Shit Shopping steht für städteübergreifendes Netzwerken auf vielen Ebenen. Jungen Kreativen bietet die Veranstaltung die Möglichkeit, sich abseits kostspieliger Messen gezielt einem großen Publikum zu präsentieren. Die Besucher haben die Chance, junges Design und unetablierte Kunst zu erwerben und damit ambitionierte Newcomer zu unterstützen. Die positiven Synergieeffekte von Design, Kunst, Musik, Drinks und Food an ausgefallen Orten macht das Event seit vielen Jahren zu einer guten Gelegenheit für Aussteller und Besucher.
bkr/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.holyshitshopping.de
www.holyshit.shop
www.holyshitshopping.de (PDF)
www.holyshitshopping.de/Hintergund (PDF)

Weitere Artikel

  • Es gibt keine älteren Artikel in dieser Kategorie.
  • Es gibt keine neueren Artikel in dieser Kategorie.