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Foto-Ausstellung „Halbzeit“: Hamburger Messehallen werden zur 24-Stunden-Galerie

Ausstellung zeigt 50 Fünfzigjährige auf Hamburgs Straßen fotografiert

„50 Jahre Leben sind eine Zäsur, ein Moment zum Innehalten, zum Umschauen, ins eigene Gesicht sehen“, so Michael Korte. Der Fotograf hat 50 Fünfzigjährige in Hamburg auf der Straße fotografiert. Unter dem Titel „Halbzeit“ werden die nicht-retuschierten Bilder noch bis zum 6. Dezember 2014 in den Hamburger Messehallen ausgestellt.

Galerie im öffentlichen Raum

„Die Idee, 50 Portraits von fünfzigjährigen Hamburgern unter dem Titel ‚Halbzeit‘ bei uns in den Messehallen auszustellen, hat uns sofort begeistert“, erklärt Dr. Ulla Kopp, Geschäftsführerin der Hamburg Messe und Congress GmbH. „Die Messehallen werden so zu einer innovativen Galerie im öffentlichen Raum.“ Die einmalige bauliche Konstruktion der Messehallen ermöglicht die Präsentation der 50 Portraits in einer Reihe. Dadurch können die künstlerisch ansprechenden Bilder einem breiten Publikum rund um die Uhr präsentiert werden und erreichen durch die prominente Platzierung ein Höchstmaß an Aufmerksamkeit.

Ausstellung macht neugierig

Die längste Galerie Hamburgs spricht Menschen im öffentlichen Raum an und macht neugierig. Diese Ausstellung zeige, dass die Messehallen weit mehr sind als nur ein Gebäude. „Die Fotos von Michael Korte haben mich spontan angesprochen, weil sie klug konzipiert und ausdrucksstark sind und ein weites Spektrum an Möglichkeiten repräsentieren. Damit passen sie perfekt zur Hamburg Messe”, so Dr. Ulla Kopp weiter.
ker

Quelle:
www.hamburg-messe.de

Weitere Informationen:
www.halbzeit-hamburg.de

Über die Ausstellung „Halbzeit“

Der Fotograf Michael Korte hat 50 Fünfzigjährige in Hamburg auf der Straße fotografiert. Die Bilder wurden nicht retuschiert. Es ist der Versuch, durch die Hervorhebung kleinster Details wie Hautstruktur, Kratzer, Falten, Narben, Male, die das Gesicht im Laufe des Lebens „gezeichnet“ haben, einen, vielleicht im Alltag nicht sichtbaren Teil der Persönlichkeit, für den Betrachter sichtbar zu machen. Die Bilder werden bewusst nicht in einer geschlossenen Galerie, sondern im öffentlichen Raum ausgestellt, um auf die Straße zurückzukehren – dorthin wo der Fotograf die Personen angetroffen und fotografiert hat.

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