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Musikfest - © Michael Zapf

Motto „Utopie“: Das 3. Internationale Musikfest Hamburg

Die Stadt präsentiert in 62 Konzerten 41 unterschiedliche Programme. 21 davon werden von internationalen Musikern gestaltet

Die Elbphilharmonie steht im Fokus des 3. Internationalen Musikfests Hamburg 2018. In dem Konzerthaus findet der Großteil der Konzerte statt. Weitere Spielstätten des Festivals sind die Laeiszhalle, Kampnagel, resonanzraum St. Pauli, Mehr! Theater am Großmarkt und die Hauptkirche St. Katharinen. Eröffnet wird das Musikfest am 27. April durch das NDR Elbphilharmonie Orchester, den NDR Chor sowie den Chor des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung seines Chefdirigenten Thomas Hengelbrock mit Beethovens Missa solemnis.

Weitere Höhepunkte bis zum Abschluss am 30. Mai 2018 sind ein zweitägiges Gastspiel der Mailänder Scala mit dem Verdi-Requiem, ein Arienabend der amerikanischen Mezzosopranistin Joyce DiDonato, Konzerte mit dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Philadelphia Orchestra, ein großer Stockhausen-Schwerpunkt sowie die Uraufführung der Gothic Opera »Frankenstein«.

Musik als Utopie

Thematisch greift das Programm des Internationalen Musikfests Hamburg 2018 das Prinzip Utopie in drei Schwerpunkten auf: Die Musik Karlheinz Stockhausens (1928 – 2007), des wohl wichtigsten deutschen Komponisten der Nachkriegszeit, Musiktheater-Produktionen von szenisch bis konzertant sowie Musik, die planetarische Welten imaginiert. Hinzu kommen zwei Programme, bei denen frühe Klassiker des utopischen Kinos mit Live-Musik aufgeführt werden.

Zu einem guten Fest gehören auch unerwartete Gäste, die umso Überraschenderes zu bieten haben. Dazu zählt der britische Organist Kevin Bowyer, der sich mit dem Sorabji-Projekt einen gut achtstündigen Marathon an der Klais-Orgel im Großen Saal der Elbphilharmonie vorgenommen hat. Zur Deutschen Erstaufführung gelangt dabei die Orgelsinfonie Nr. 2 des britischen Exzentrikers Kaikhosru Shapurji Sorabji.

Musikalische Vielfalt

Das besondere Kennzeichen des Internationalen Musikfests Hamburg bildet auch diesmal wieder das vielfarbige Tau, das sich aus den einzelnen programmatischen Fäden der wesentlichen Akteure von Klassik und Neuer Musik in Hamburg zusammensetzt. Allen voran die HamburgMusik gGmbH, die die Hälfte des Programms veranstaltet und bei acht weiteren Produktionen als Co-Veranstalter auftritt. Das NDR Elbphilharmonie Orchester, das Philharmonische Staatsorchester Hamburg, die Symphoniker Hamburg, das Ensemble Resonanz und die Hamburgische Vereinigung von Freunden der Kammermusik sowie die Konzertdirektion Dr. Rudolf Goette sind ebenfalls vertreten.
bkr

Quelle und weitere Informationen:
www.musikfest-hamburg.de

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