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20 Jahre Internationaler Seegerichtshof in Hamburg

Aus diesem Anlass kamen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und Bundespräsident Joachim Gauck am Freitag ins Rathaus

Am 1. Oktober 1996 hat der Internationale Seegerichtshof in Hamburg seine Arbeit aufgenommen. Grundlage für die Gründung war das Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen. Seit 20 Jahren ist die selbstständige Organisation in Hamburg tätig. Um dieses Bestehen gebührend zu feiern, kam am Freitag (7. Oktober) hoher Besuch nach Hamburg. Bürgermeister Olaf Scholz begrüßte Bundespräsident Joachim Gauck und UN-Generalsekretär Ban Ki-moon traditionell auf dem Spiegel im Hamburger Rathaus.

Festakt im Großen Saal

“Wir sind sehr stolz darauf, dass das Gericht hier in Hamburg ist,” sagte Scholz. “Der Internationale Seegerichtshof ist ein wesentliches Element der Konfliktbereinigung und Friedenssicherung”. Darauf folgte der eigentliche Festakt im Großen Festsaal. Auch alle 21 Richter des Seegerichtshofs nahmen in ihren Roben teil. Sie saßen zusammen mit dem Präsidenten wie schon bei der Einweihungsfeier vor 20 Jahren im Halbrund auf der Estrade. Bundespräsident Joachim Gauck, UN-Generalsekretär Ban Ki-moon und der Präsident des Internationalen Seegerichtshofs Vladimir Golitsyn sprachen Grußworte zum Jubiläum und hoben die Wichtigkeit der Institution hervor.

Zum Internationalen Seegerichtshof

Der Internationale Seegerichtshof entscheidet in Streitigkeiten über die Auslegung oder Anwendung des Seerechtsübereinkommens. Der Internationale Seegerichtshof ist bisher in 25 seerechtlichen Streitfällen eingeschaltet worden. In diesen Fällen ging es häufig um die Forderung nach der sofortigen Freigabe von Schiffen, die wegen des Vorwurfs der illegalen Fischerei festgehalten worden waren.
kk

Quelle und weitere Informationen:
Senatskanzlei
www.hamburg.de

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