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Die 10 Kultur-Highlights des Sommers 2016 in Hamburg

Kultur ist Lebensart und damit auch ein wichtiger Standortfaktor für die Metropolregion. Welche Veranstaltungen man nicht verpassen sollte

Sommerfestival, Kunstmeile, Urban Art, Reeperbahn Festival – Hamburgs Kulturjahr 2016 verspricht alles andere als langweilig zu werden. Eben diese Vielfalt wird für Hamburg auch als Standortfaktor immer wichtiger. Fachkräfte, High Potentials und Führungskräfte schauen bei der Wahl für die nächste Karrierestation oder Niederlassung längst nicht mehr nur auf die harten Faktoren einer Region. Im Folgenden eine Auswahl der vielversprechendsten Kulturevents 2016.

Tipp eins: John Neumeiers jüngste Kreationen

Eine sommerliche Verbindung von Straßenfest, Kulturprogramm und Kunst will die altonale schaffen. Das als Green Event gelabelte Festival findet bis zum 17. Juli im Hamburger Stadtteil Altona statt. Auf dem Platz der Republik, in der Großen Bergstraße und rund um den Bahnhof Altona präsentieren sich Künstler aus den Bereichen Urban Art, Hip Hop, Straßentheater und Paradekunst. Rund 700.000 Besucher, 2.000 Künstler und 180 Organisationen werden erwartet.

Tipp zwei: Ebenfalls bereits gestartet sind die Hamburger Ballett-Tage. Das Festival gilt als Höhepunkt und Abschluss der aktuellen Spielzeit in der Hamburgischen Staatsoper. Die 42. Ausgabe der Ballett-Tage wurde am 3. Juli mit John Neumeiers Uraufführung „Turangalîla“ eröffnet. Das zweiwöchige Festival bietet einen Streifzug durch das Repertoire der Spielzeit, darunter Neumeiers jüngste Kreationen „Duse“ und „Peer Gynt“, Klassiker wie „Othello“, „A Cinderella Story“ und „Giselle“ sowie musikalisch inspirierte Werke wie „Matthäus-Passion“ und „Winterreise“.

Urban Art auf St. Pauli

Tipp drei: Weniger klassisch – dafür urbaner – geht es auf gleich zwei Ausstellungen im Hamburger Stadtteil St. Pauli zu. Bis zum 24. Juli 2016 zeigen zwölf Hamburger Galerien in der Ausstellung “142 Jahre Kunst in Hamburg” eine Leistungsschau junger Kunst in Hamburg. Graffiti, Urban Art, Wandmalereien, Fotografie und Installationen gibt es zeitgleich vom 14. bis zum 17. Juli 2016 in der Millerntor Gallery im Millerntor Stadion des FC St. Pauli zu sehen. Ein thematischer Aspekt der Ausstellung sind Wasser- und Sanitätsprobleme in Entwicklungsländern. Teile der Einnahmen fließen in Projekte der Weltgesundheitsorganisation.

Tipp vier: Das MS Dockville ist mit inzwischen 60.000 Besuchern ein fester Bestandteil der deutschen Festivallandschaft. Vom 19. bis zum 21. August 2016 geht das Hamburger Großevent in die zehnte Runde. Auf der Elbinsel Wilhelmsburg, zwischen Containern, Rethespeichern und Bäumen versteckt, treten internationale Acts wie Foals, Bastille, Crystal Fighters und Half Moon Run auf. Die nationale Musikszene ist mit Milky Chance, David August, Feine Sahne Fischfilet, Gloria, Schniposchranke, Drangsal und vielen weiteren vertreten.

Tipp fünf: Wird es im Sommer zu heiß, bieten sich die Hamburger Museen als Orte zur Abkühlung an – besonders seit die Kunstmeile Hamburg mit der neu eröffneten Kunsthalle wieder um eine Attraktion reicher ist. Bis zum 11. September 2016 sind in der Ausstellung „Verkehrte Welt. Das Jahrhundert des Hieronymus Bosch“ 90 Arbeiten von Künstlern, die die Bildsprache des niederländischen Künstlers des 16. Jahrhunderts aufgriffen und weiterentwickelten, zu sehen.

Festivals in der Metropolregion

Tipp sechs: Die Metropolregion insgesamt bietet ein umfangreiches Kulturprogramm. Vom 10. bis 13. August lockt das Festival A Summer’s Tale in die tiefen Wälder, urigen Moore und Birkenhaine ins niedersächsische Luhmühlen. Versteckte Bühnen und Zelte sind Schauplätze von Performances und Filmvorführungen. Zum diesjährigen Musikprogramm gehören internationale Künstler wie Sigur Rós, José González, Adam Green, Shantel & Bucovina Club Orkestar, Garbage, Amy Macdonald oder Noel Gallagher’s High Flying Birds.

Tipp sieben: Märchenhafte Spielstätten bieten die Festspiele Mecklenburg-Vorpommern. Bis zum 17. September gibt es 133 Veranstaltungen in Scheunen, Schlossparks, Fabrikhallen und Kirchen des nordöstlichen Bundeslandes. In Programm der 27. Sommersaison der Festspiele finden sich große Namen der Klassik, darunter Sol Gabetta, Hélène Grimaud und Christoph Eschenbach, das NDR Elbpilharmonie Orchester und das Australian Youth Orchestra.

Internationale Musik- und Digitalwelt auf dem Reeperbahn Festival

Tipp acht: Raus aus der Metropolidylle und zurück in die pulsierende Hansestadt: Das Reeperbahn Festival hat sich innerhalb von zehn Jahren zu einem wichtigen Treffpunkt der internationalen Musik- und Digitalwelt entwickelt. Vom 21. bis 24. September 2016 kommt die Branche zum elften Mal im Hamburger Kiez zusammen. Rund 460 Konzerte finden an mehr als 70 Locations – darunter schon von den Beatles wertgeschätzte Diskotheken, Stripbars, Freiluftbühnen, altehrwürdige Sitzplatztheater oder gar Kirchen – im Stadtteil St. Pauli statt. Etwa 30.000 Besucher werden erwartet.

Tipp neun: Der September hat noch weitere kulturelle Höhepunkte zu bieten. Bereits zum 13. Mal findet am 10. September die Hamburger Theaternacht statt, bei der Theaterbegeisterte Einblicke in die aktuellen Produktionen sämtlicher Hamburger Bühnen werfen können.

Lesungen mit Cornelia Funke und Joy Fielding

Tipp zehn: Und noch ein Highlight für Literaturbegeisterte: Vom 14. September bis zum 24. Oktober 2016 wird der Hamburger Hafen zum 8. Mal Treffpunkt nationaler und internationaler Autorinnen und Autoren. Dem Publikum werden rund 70 Veranstaltungen aller Genres geboten. Neben Lesungen mit namhaften deutschen Autorinnen und Autoren wie Cornelia Funke, Dora Heldt, Ronja von Rönne und Sebastian Fitzek finden sich auch internationale Größen in Hamburg ein, unter anderem Joy Fielding, Cecelia Ahern und Herman van Veen. Zentrum des Festivals ist in diesem Jahr das Museumsschiff Cap San Diego im Hamburger Hafen.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg-newsroom.de

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