Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
Fernsehturm - © www.mediaserver.hamburg.de / Christian Spahrbier

Bund fördert kulturelle Projekte in Hamburg mit 68 Millionen Euro

Rund 30 Millionen Euro sollen in die Sanierung des Fernsehturms und der Laeiszhalle fließen. Nun muss die Bürgschaft über die Ko-Finanzierung abstimmen

Der Haushaltsausschuss des Bundes hat beschlossen, im Haushalt für das Jahr 2017 mehrere kulturelle Projekte und Denkmalvorhaben in Hamburg zu unterstützen. Darunter sind auch rund 18,5 Millionen Euro für die Sanierung des Fernsehturms und 10,75 Millionen Euro für die Sanierung der Laeiszhalle und ihrer Konzertorgel. Weitere Mittel hat der Ausschuss für die Sanierung mehrerer Denkmäler in Hamburg bereitgestellt und für die Entwicklung wichtiger Kreativprojekte in der Stadt. Darunter 2,4 Millionen Euro für die Entwicklung des Oberhafens zum Kreativquartier. Nach dem Beschluss vom Donnerstag ist nun noch die Ko-Finanzierung durch die Stadt zu klären, für die ein Entscheid der Hamburgischen Bürgerschaft notwendig ist.

Zusätzliche Mittel für das Reeperbahn Festival

„Die heute beschlossenen Bundesmittel setzen auch in Hamburg wichtige kulturpolitische Impulse. Dazu gehört neben der Unterstützung bei der denkmalgerechten Sanierung und Modernisierung des Fernsehturms auch eine weitere Profilierung der Musikstadt Hamburg”, sagte Kulturstaatsrat Dr. Carsten Brosda. Die Sanierung der Laeiszhalle unterstreiche die Vielfalt der musikalischen Angebote Hamburgs über die Elbphilharmonie hinaus. „Die zusätzlichen Mittel für das Reeperbahn Festival unterstützen die strategische Stärkung und Internationalisierung dieses musikalisch wie wirtschaftlich so bedeutenden Festivals”, sagte Brosda weiter.

Erfahrener Betreiber für den Fernsehturm gesucht

Insbesondere die Entscheidung des Bundes sich an den Kosten einer möglichen Wiedereröffnung der Publikumsbereiche des Hamburger Fernsehturms zu beteiligen, stieß in Hamburg auf positive Reaktionen. Der Anteil des Bundes würde maximal 50 Prozent der Gesamtkosten betragen, heißt es vom Senat. Nach gegenwärtigen Berechnungen wären dies 18,5 Millionen Euro. Der verbleibende Anteil wäre durch die Stadt Hamburg zu tragen. Die Eigentümerin, die Telekom-Tochter Deutsche Funkturm kann nun einen konkreten Zuwendungsantrag stellen. Mit einem positiven Bescheid wäre die öffentliche Förderung des Bundes gesichert.

„Die Chancen für eine Wiedereröffnung des Hamburger Fernsehturms für die Öffentlichkeit waren noch nie so gut wie heute. Wir werden gemeinsam mit der Stadt Hamburg die nächsten notwendigen Schritte einleiten“, sagt Rainer Heimann, Deutsche Funkturm Leiter Region Nord. Voraussetzung für die notwendigen Investitionen der Stadt ist, dass ein Betreiber gefunden wird, der Erfahrungen mit derartigen Objekten vorweisen kann. Zudem muss die Hamburgische Bürgschaft abstimmen, ob sich die Stadt an den finanziellen Mittel beteiligt.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de/kulturbehoerde
www.hamburg.de

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