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TUHH_Desy - © Desy

TUHH und Desy kooperieren

Die Technische Universität Hamburg-Harburg (TUHH) und das Deutsche Elektronen-Synchrotron (DESY) arbeiten in Wissenschaft, Lehre, Nachwuchsförderung und Innovation enger zusammen

DESY zählt zu den weltweit führenden Beschleunigerzentren und steht, wie die TUHH, für grundlagenorientierte Spitzenforschung.

Zusammenschluss stärkt das Forschungs- und Innovationspotenzial Hamburgs

„Wir freuen uns, dass wir unsere Grundlagenforschung mit diesem exzellenten Partner noch weiter vertiefen können. Eine starke Vernetzung und ein lebendiger Wissenstransfer sind für die heutige Spitzenforschung unerlässlich“, so TUHH-Präsident Garabed Antranikian. „TUHH und DESY verfügen auf verschiedenen Feldern über Spitzen-Kompetenzen, die sich ideal ergänzen“, betonte der Vorsitzende des DESY-Direktoriums, Helmut Dosch. „Die Kooperation fördert nicht nur die Forschung, sondern auch den Wissenstransfer in die Gesellschaft und in die Industrie. Davon wird insbesondere die Metropolregion Hamburg profitieren.“

Gemeinsame Arbeitsschwerpunkte

Die gemeinsamen Arbeitsschwerpunkte liegen unter anderem in Material- und Nanowissenschaften, Verfahrenstechnik, Big-Data-Management, Optik und Lasertechnologie sowie Elektronik. Bei einem Auftakt-Workshop hatten mehr als 40 Wissenschaftler beider EinrichtungenAnknüpfungspunkte identifiziert, die in vier Arbeitsgruppen vertieft wurden: So beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit der Struktur- und Materialforschung, Verfahrenstechnik und Katalyse. Bereits jetzt arbeiten Forscher der TUHH, des Helmholtz-Zentrums Geesthacht (HZG) und der Universität Hamburg im Sonderforschungsbereich „SFB 986: Maßgeschneiderte Multiskalige Materialsysteme – M3“ mit Hilfe der DESY-Anlagen an den Grundlagen und der Entwicklung neuartiger Werkstoffe und Bauteile. Eine weitere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit der Photonik, insbesondere der Lasertechnologie. Im Themenbereich Informatik steht die Verarbeitung hochkomplexer Messdaten aus DESY-Experimenten im Mittelpunkt, in der vierten Gruppe geht es um Fragestellungen in der Regelungs- und Hochfrequenztechnik. In diesem Feld gibt es bereits eine zehnjährige Kooperation.

Kooperationsfonds für gemeinsame Forschungsprojekte

Aus den Arbeitsgruppen werden nun konkrete Forschungsprojekte entwickelt und innovative Ideen gefördert. Künftig sind gemeinsame Berufungen sowie der Ausbau strategischer Partnerschaften vorgesehen. Ein Kooperationsfonds soll gemeinsame Projekte mit initiieren. Auch im Technologietransfer werden Aktivitäten koordiniert und Synergien genutzt: So werden das in Gründung befindliche Innovationszentrum bei DESY und der TUHH-Innovationscampus für Green Technologie durch das Startup Dock der TUHH und die TuTech unterstützt. Ein weiterer Gegenstand der Zusammenarbeit ist die Förderung von Promovenden.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.desy.de

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