Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
Flagge - © Christian Spahrbier

Schulbau erreicht 2014 Rekordniveau

2014 investierte Hamburg rund 400 Millionen Euro in die Sanierung, Instandhaltung und den Neubau von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen. 800 Millionen Euro für 2015/6 geplant

Im Jahr 2014 wurden knapp 400 Millionen Euro in die Sanierung, Instandhaltung und den Neubau von allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen investiert. 2015 und 2016 wird voraussichtlich die 400 Millionen-Marke sogar jeweils überschritten werden. Schulsenator Ties Rabe: „Wir haben die Ausgaben im Schulbau mehr als verdoppelt. Von 2008 bis 2010 wurden jährlich nicht einmal 190 Millionen Euro umgesetzt, in diesem Jahr werden es fast 400 Millionen Euro sein. Mit vernünftigen Schulentwicklungsplänen für die staatlichen Schulen sowie der Neuaufstellung von SBH Schulbau Hamburg haben wir bereits 2012 die Voraussetzungen geschaffen, Hamburgs Schulen endlich umfassend zu sanieren und auszubauen.“

Neue Kantinen und Sporthallen

Von 2011 bis 2014 wurden für 146 Millionen Euro insgesamt 148 neue Schulkantinen gebaut (122 an Grundschulen, 17 an Stadtteilschulen, 6 an Gymnasien, eine an Förderschulen und zwei an Berufsbildenden Schulen). Für 2015 und 2016 plant der Senat für 82 Millionen Euro den Bau von weiteren 55 Kantinen an den allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen (27 an Grundschulen, 15 an Stadtteilschulen, 10 an Gymnasien, 3 an Berufsbildenden Schulen) für rund 82 Millionen Euro. Auch der Sport profitiert von der Schulbauoffensive. In den Jahren 2011 bis 2014 wurden für rund 94 Millionen Euro 54 Sporthallen zum Teil erheblich saniert, 7 zusätzliche Sporthallen neu gebaut und weitere 5 Sporthallen durch Neubauten ersetzt. 2015 und 2016 plant der Senat für rund 69 Millionen Euro weitere 15 Sporthallen zu sanieren, 10 durch Neubauten zu ersetzen und weitere 16 zusätzlich zu bauen.

Ausgezeichnete Architektur

In Hamburg werden alle Schulgebäude nach aktuellen pädagogischen Gesichtspunkten und technischen Standards unter besonderer Berücksichtigung umweltpolitischer Gesichtspunkte errichtet. Für diesen Qualitätsanspruch – bei gleichzeitigem Kostenbewusstsein – wurden inzwischen vier Schulen ausgezeichnet. Die Schule Barlsheide (Osdorf), der Pausenhalle der Grundschule Buckhorn (Volksdorf) sowie den beiden IBA-Projekten „Bildungszentrum Tor zur Welt“ und „Sprach- und Bewegungszentrum“ (Wilhelmsburg) wurden zum „Bauwerk des Jahres“ vom Architekten- und Ingenieurverein Hamburg ernannt. Außerdem zeichneten beispielsweise die Landesinnung der Gebäudereiniger und das Denkmalschutzamt die denkmalgerecht sanierte Fassade des Gymnasiums Alstertal (Fuhlsbüttel) als Sieger im Fassadenwettbewerb 2012 aus.

Modernisierungsprogramm für die Berufsbildenden Schulen

Auch für die berufsbildenden Schulen wurde ein Modernisierungsprogramm gestartet. 2012 schloss der Hamburger Senat im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft einen Vertrag mit der Projektgesellschaft HEOS Berufsschulen Hamburg GmbH über ein Bauvolumen von 300 Millionen Euro. 2014 wurden bereits Baumaßnahmen für 96 Millionen Euro an sieben Großbaustellen für 13 Schulen umgesetzt. Bis 2017 werden rund 80.000 Quadratmeter Schulgebäude modernisiert und rund 93.000 Quadratmeter neu errichtet. Im Zuge der Bauarbeiten werden Hamburgs 44 berufsbildenden Schulen zu 32 modernen und zukunftsfähigen Schulen umgestaltet, an denen neue Lernkonzepte umgesetzt werden können.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/schulbau

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