Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
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Stifter, Spender und Mäzene: 40 Prozent der Hamburger Unternehmen fördern die Kultur

Bürgermeister Olaf Scholz würdigt kulturelles Engagement der Wirtschaft

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat das Engagement von Wirtschaft und Mäzenen zugunsten der Kultur in Hamburg gewürdigt. „Sie alle, als Vertreter der Unternehmen, die gemeinnützig wirken und sich in besonderem Maße für Kunst und Kultur einsetzen, Sie prägen unsere Gesellschaft und ihren Geist“, sagte Scholz am Freitagabend vor dem Kulturkreis der deutschen Wirtschaft im BDI im Hamburger Rathaus.

Fast die Hälfte aller Hamburger Unternehmen fördern die Kultur

In welchem Umfang Mäzene die Hansestadt prägen, lasse sich im gesamten Stadtbild erkennen. Scholz nannte als Beispiele die Staatsoper, die 1678 „als erstes öffentliches Opernhaus in deutschen Landen von Kaufleuten und Bürgern“ ermöglicht wurde. Gleiches gelte für das Deutsche Schauspielhaus, 1900 gegründet als „Bollwerk gegen den schlechten Geschmack“. Scholz sagte, die Stadt Hamburg sei dankbar, dass sich diese Tradition dank einer einzigartigen Spenden- und Förderbereitschaft bis heute fortsetze. Rund 40 Prozent der Hamburger Unternehmen förderten die Kultur der Hansestadt.

Thalia Theater als ein Beispiel gelungener Förderung

Als weitere Beispiele gelungener Kulturförderung nannte Hamburgs Erster Bürgermeister das 2002 gegründete Bucerius Kunst Forum und das Engagement des Hamburger Ehrenbürgers Kurt A. Körber zugunsten des Thalia Theaters und der Hamburgischen Staatsoper. Das Ehrenbürger-Paar Helmut und Hannelore Greve habe unter anderem die Hochschule für Musik und Theater immer wieder in großem Umfang bedacht, die Hermann Reemtsma Stiftung sei ein „langjähriger und substanzieller Förderer im Denkmalschutz und beim Erwerb von Kunstgegenständen.

Besonders erwähnte Hamburgs Erster Bürgermeister den „jüngsten“ Ehrenbürger Michael Otto. „Er ist so etwas wie ein Multimäzen und zeigt in vielen Bereichen großes Engagement in Hamburg: als großzügiger Unterstützer der Elbphilharmonie, der staatlichen Jugendmusikschule, der Young ClassX, des Museums für Hamburgische Geschichte und der Hamburger Kunsthalle“, sagte Scholz.

Stifter, Spender und Mäzene

Ob als Stifter, Spender, Mäzene oder Sponsoren: Die Unternehmer in Hamburg und Deutschland hätten seit jeher gesellschaftliche Verantwortung übernommen. „Das Geheimnis des Erfolgs liegt dabei im kooperativen Verhältnis, im partnerschaftlichen Umgang von Staat und Privatinitiativen. Das funktioniert in Hamburg sehr gut. Und die Stifter haben verstanden, dass Stiftungen, die mit dauerhaften Belastungen der öffentlichen Haushalte verbunden sind, sich angesichts des Neuverschuldungsverbots zu Lasten anderer öffentlicher Aufgaben auswirken können.“
ker

Quelle:
Senatspressestelle
www.hamburg.de

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