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Bürgermeister Olaf Scholz - © Senatskanzlei

Scholz gratuliert dem Institut français zum 65jährigen Bestehen

"Gemeinsam mit unseren französischen Freunden für eine demokratische und handlungsfähige EU". Kurzes Statement zum Brexit

Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz hat dem Institut français am Dienstag zu seinem 65jährigen Bestehen in Hamburg gratuliert: „Mit kontinuierlichem Engagement und immer wieder neuen Angeboten hat sich das Institut français eine wichtige Position im großen Netz der deutsch-französischen Initiativen erarbeitet. Ich gratuliere Ihnen für diese Leistung und möchte Ihnen im Namen der Stadt Hamburg herzlich danken!“

Standort französischer Kultur

In seiner Rede erinnerte der Bürgermeister an die Eröffnung des Institut français im Jahr 1951 unter dem damaligen Hamburger Bürgermeister Max Brauer: „Mit der Gründung des Institut français wurde ein neues Kapitel in den Hamburgisch-französischen Beziehungen aufgeschlagen. Die offizielle Kulturvertretung machte unsere Stadt zu einem Standort französischer Kultur, endlich konnten die Bürgerinnen und Bürger wieder Französisch lernen und an die Tradition der friedlichen Verbindungen zu Frankreich anknüpfen.“ Scholz lobte das Engagement des Instituts français: „Seit 65 Jahren repräsentiert das Institut die französische Welt hier in der Hansestadt. Es hat das Frankreichbild unzähliger Hamburger geprägt.”

Brexit bringt neue Herausforderungen

Der Bürgermeister äußerte sich auch zur aktuellen politischen Lage in Europa: „Mit dem Referendum im Vereinigten Königreich ist eine neue Herausforderung auf die Europäische Union zugekommen. Das Ergebnis ist enttäuschend, sollte uns aber nicht entmutigen. Aus der globalisierten Welt kann man nicht austreten. Staaten können die Anliegen ihrer Bürgerinnen und Bürger nur wirksam vertreten, wenn sie sich zusammentun. Die EU ist ein Kraftverstärker, mit dem die europäischen Nationen überhaupt erst die nötige Handlungsmacht gewinnen.”

Dass die Bürgerinnen und Bürgern der EU ihre Institution nicht als Instrument der Einflussnahme in der globalisierten Welt sehen, sei allerdings ein Problem, so Scholz weiter. Das müsse sich ändern. “Eine veränderte Inszenierung wird nicht reichen, es geht auch um die Politik. Die EU ist stark, wenn sie von ihren Bürgerinnen und Bürgern verstanden und getragen wird. Mehr Demokratie nach innen und nach außen handlungsfähig, das ist die EU, für die wir uns gemeinsam mit unseren französischen Freunden einsetzen.“
kk

Quelle:
Senatskanzlei
www.hamburg.de

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