Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
European XFEL - © Dirk Nölle, DESY

Schleswig-Holstein und Hamburg planen weitere Kooperationen

Neue Industrieprojekte und Verkehrsverbindungen. Röntgenlaser XFEL und das Energiewende-Projekt NEW 4.0 als Leuchtturmprojekte

Mit zahlreichen gemeinsamen Projekten wollen Schleswig-Holstein und Hamburg ihre Zusammenarbeit im Bereich der Wirtschaft weiter ausbauen. Neue Kooperationen waren Schwerpunkt der gemeinsamen Kabinettssitzung von Schleswig-Holstein und Hamburg am 31. Januar in Brunsbüttel (Kreis Dithmarschen). Ministerpräsident Torsten Albig und der Erste Bürgermeister Olaf Scholz stellten die Ergebnisse im Anschluss an die Sitzung gemeinsam vor. Demnach wollen sich beide Länder für ein nationales Flüssiggasterminal (LNG-Terminal) in Brunsbüttel stark machen. „Damit würde die gemeinsame Wirtschaftsregion Schleswig-Holstein/Hamburg an der Elbe weiter enorm an Fahrt aufnehmen“, so Albig.

Gemeinsame Weiterentwicklung der Energiewende

Von Brunsbüttel aus könne die ansässige Industrie ebenso mit Flüssiggas versorgt werden wie über das vorhandene Pipelinenetz andere Regionen oder die Schiffe, die auf Elbe und Nord-Ostsee-Kanal unterwegs seien. Die gute Zusammenarbeit sei ein wichtiger Baustein, um den Norden weiterhin erfolgreich als attraktiven Wirtschaftsort und Lebensraum zu positionieren, so Albig und Scholz. Als Beispiel dafür nannten sie die gemeinsame Weiterentwicklung der Energiewende im Projekt NEW 4.0, das vom Bund mit gut 40 Millionen Euro gefördert werde. NEW steht für „Norddeutsche Energiewende“. „Damit soll aufgezeigt werden, dass die Wirtschaftsregion Schleswig-Holstein und Hamburg und ihre gut 4,5 Millionen Einwohner bereits ab dem Jahr 2035 mit Strom aus Erneuerbaren Energien sicher und zuverlässig versorgen können“, sagte Albig.

Wichtige Impulse für den Forschungsstandort

Olaf Scholz kündete den weiteren Ausbau von Verkehrsverbindungen an. Die A21 und A23 würden ausgebaut, die A26 West und die A20 verlängert. Beim Ausbau der A7 liege man vor dem Zeitplan. Zudem würde auch der Schienenverkehr mit der geplanten S4-Verbindung nach Bad Oldesloe und der Fortführung der S21 bis nach Kaltenkirchen beide Länder noch mehr zusammenbringen. Als vorbildlich nannten Albig und Scholz die Zusammenarbeit in der Wissenschaft. Gerade vom neuen europäischen Röntgenlaser XFEL, der dieses Jahr in Schenefeld in Betrieb geht, erwarten sich beide Regierungschefs wichtige Impulse für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Norddeutschland.
ca

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de/pressearchiv

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