Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
© Otto-Pressebild

Otto Group: Onlinehandel bleibt Wachstumstreiber

Das Hamburger Unternehmen konnte seinen Umsatz im letzten Geschäftsjahr steigern. Technikoffensive und Investitionen in neue Geschäftsmodelle

Der internationale Handels- und Dienstleistungskonzern Otto Group hat die vorläufigen Zahlen über das zurückliegende Geschäftsjahr veröffentlicht. Demnach konnte das Unternehmen seine Umsätze auf vergleichbarer Basis um 5 Prozent steigern. Das selbstgesteckte Jahresziel eines Wachstums von 4 Prozent auf vergleichbarer Basis wurde somit übertroffen. Der Gesamtumsatz der Ottogroup lag bei 12,512 Milliarden Euro. „Wir sind mit dem erreichten Umsatzwachstum des zurückliegenden Jahres sehr zufrieden“, sagte Alexander Birken, der am 1. Januar 2017 den Vorstandsvorsitz der Otto Group von Hans-Otto Schrader übernommen hat. „Unsere Konzernunternehmen konnten in ihren Märkten erneut an Kundenrelevanz gewinnen. Zugleich haben wir unsere Profitabilität verbessert und werden das Jahr auf allen Gewinnebenen klar positiv abschließen.“ Durch das positive Ergebnis hätte zudem in Technologie, neue Geschäftsmodelle sowie in die Standorte investiert werden können.

Wachstumstreiber E-Commerce

Die Otto Group hebt besonders die E-Commerce-Branche als Umsatztreiber hervor. Ein Plus von 10 Prozent verzeichneten die Onlineumsätze demnach auf vergleichbarer Basis und wuchsen auf knapp 7 Milliarden Euro. Otto betreibt weltweit mehr als 100 Online-Shops. Im deutschen Markt legte der Umsatz laut Firmenangaben ebenfalls um knapp 10 Prozent auf rund 5 Milliarden Euro zu. Otto beziffert die Zahl der aktiven Onlinekunden auf 18,5 Millionen. Somit habe das Unternehmen knapp die Hälfte aller deutschen Haushalte erreicht.

Investitionen und Kulturwandel

„Im zurückliegenden Geschäftsjahr haben wir wichtige Weichen für die weitere Entwicklung der Otto Group gestellt. Wir haben das Portfolio konsolidiert, massiv in Technologie, die logistische Infrastruktur sowie neue Services investiert“, zählt Alexander Birken einige Maßnahmen der Otto Group auf. Durch die Technikoffensive seien beispielsweise in der Hamburger Zentrale die Arbeitsplätze mit moderner Technologie ausgerüstet worden. Die Mitarbeiter könnten nun noch stärker als in der Vergangenheit entscheiden, wann und an welchen Orten sie arbeiten möchten – sei es im Büro, im Flex-Office oder in Coworking-Räumen wie dem neu eröffneten Collabor8. „Gerade die vielen Initiativen im Rahmen unseres Kulturwandels 4.0 führen in Summe dazu, dass wir Geschäftskonzepte deutlich schneller ausarbeiten und am Markt testen können“, so Vorstandsvorsitzender Alexander Birken.

Neue Position des Chief Digital Officers

Um die digitale Transformation des Konzerns weiter voranzutreiben, wurde eigens eine neue Führungsposition geschaffen. So soll Sebastian Klauke die Otto-Gruppe ab dem 1. Juli 2017 als erster Chief Digital Officer (CDO) verstärken. Klauke, der als ausgewiesener Digitalisierungsexperte gilt, berichtet in dieser Funktion direkt an den stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden der Otto Group und Konzern-Vorstand Konzernstrategie, E-Commerce, Business Intelligence, Dr. Rainer Hillebrand.
mm/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.ottogroup.com

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