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Hörsaal Universität Hamburg - © Schell / Universität Hamburg

Förderung des Hamburg Center for Health Economics verlängert

Das Bundesforschungsministerium vergibt 2,1 Millionen Euro für den Ausbau des Forschungszentrums an der Universität Hamburg

Das Hamburg Center for Health Economics (HCHE) wird für weitere vier Jahre vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Für den Ausbau des Zentrums erhält das HCHE Forschungsgelder in Höhe von 2,1 Millionen Euro. Damit ist das HCHE eines von vier geförderten Zentren für Gesundheitsökonomie in Deutschland.

Mit den Forschungsmitteln plant das HCHE bis zum Jahr 2020 seine gesundheitsökonomische Forschung u. a. zu den Themen „Vergütungssystem der Krankenhäuser“ sowie „Versorgung von Demenzpatienten und psychisch kranker Menschen“ zu intensivieren. Zudem soll am HCHE untersucht werden, inwieweit mit Gesetzesänderungen (z. B. nächtliches Verkaufsverbot) ein exzessiver Alkoholkonsum – wie etwa das sogenannte „Komasaufen“ bei Jugendlichen – beeinflusst werden kann. Insgesamt werden sechs Projekte realisiert und zwei Nachwuchsforschungsgruppen eingerichtet.

Aktuelle Themen des deutschen Gesundheitssystems

„Ich gratuliere dem HCHE zu diesem Erfolg. Die interdisziplinäre Beschäftigung mit Fragen des Gesundheitssystems hat eine besondere gesellschaftliche Bedeutung. Die Verlängerung der Förderung durch das BMBF ist eine verdiente Anerkennung der bisherigen Arbeit des HCHE und zeigt, wie wichtig die gesundheitsökonomische Forschung an der Universität Hamburg ist“, sagte Universitätspräsident Prof. Dr. Dieter Lenzen.

Das HCHE besteht seit 2012 und ist ein gemeinsames Forschungszentrum der Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, der Fakultät für Betriebswirtschaft und der Medizinischen Fakultät der Universität Hamburg. Mehr als 60 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beschäftigen sich mit aktuellen Themen des deutschen Gesundheitssystems wie „Finanzierung des Gesundheitswesens“, „Gesundheitsökonomische Evaluation“, „Arzneimittelmärkte“, „Krankenhäuser und Ärzte“ und „Bevölkerungsgesundheit“.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.uni-hamburg.de

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