Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
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Die fünf wichtigsten Shopping-Trends der Zukunft

Immer flexibler - immer mobiler, so eine Analyse der Hamburger Otto Group. Dennoch: Gerade junge Leute wollen klassisch Shoppen gehen

Der Kunde von heute ist kompliziert und anspruchsvoll. Er will sich nicht mehr von den Öffnungszeiten einschränken lassen, sondern rund um die Uhr im Internet bestellen – so das Ergebnis einer Analyse der Hamburger Otto Group. Alte Stereotype greifen nicht mehr: Gingen im Jahr 2000 tatsächlich nur 4,4 Prozent der Menschen ab 60 zumindest gelegentlich ins Internet, taten dies 2015 schon 50,4 Prozent*. Umgekehrt brechen gerade junge Menschen wieder verstärkt zum klassischen Einkaufsbummel auf.

Trend 1: Immer mobiler

Schnellere Datenverbindungen, größere Displays und leistungsstärkere Geräte machen es möglich: Eine Edelstahlpfanne auf dem Weg zur Arbeit, eine Jogginghose in der Mittagspause oder eine Waschmaschine nach Feierabend auf dem Sofa. Weltweit kaufen der Analyse zufolge immer mehr Kunden mit ihren Smartphones ein. Allein in Deutschland nutzen demnach knapp 40 Prozent der Smartphone-Nutzer ihr Gerät zum Shoppen, darunter auch viele ältere Kunden.

Trend 2: Immer spontaner

„Jetzt gönne ich mir etwas“ – nach diesem Motto geschieht heute schon rund jeder sechste Onlinekauf aus einem Impuls heraus. Viele Nutzer vertreiben sich die Zeit, indem sie auf ihrem Smartphone shoppen oder für einen Kauf recherchieren, etwa in der U-Bahn oder im Wartezimmer. Mode-Apps sind auf dieses Bedürfnis zugeschnitten. Sie zeigen den Nutzern ihre Angebote nach ähnlichem Muster wie soziale Medien – in einem maßgeschneiderten Feed.

Trend 3: Mit Empfehlungen

Auch in digitalen Zeiten schenken Menschen ihr Vertrauen vor allem anderen Menschen – das gilt besonders beim Einkaufen. Wer sich eine Bohrmaschine zulegen will, bittet vorher zum Beispiel seine Freunde in den sozialen Netzwerken um Rat. Aber auch die Einschätzungen Fremder spielen eine immer größere Rolle. So lesen der Untersuchung zufolge 72 Prozent der Onlineshopper vor dem Kauf Bewertungen anderer Kunden.

Trend 4: Im Ernstfall persönlich

„Das T-Shirt kam in der falschen Größe“ oder „Ich habe einen Garantiefall“: In den seltenen Fällen, in denen ein Problem auftaucht, schätzen Onlineshopper noch den persönlichen Kontakt zu einem Kundenberater – 56,5 Prozent von ihnen am liebsten per Telefon.

Trend 5: Auch vor Ort

Fast schienen die Innenstädte schon vom Aussterben bedroht, weil die Menschen den Straßengeschäften den Rücken zukehrten. Doch nun entdecken offenbar ausgerechnet Onlinekunden den Stadtbummel wieder – um eine Jeans anzuprobieren oder auf einem Sofa probezuliegen.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.ottogroup.com

Quellen

Die Otto Group nennt für ihre Analyse folgende Quellen:

  • ARD/ZDF-Onlinestudie 2015
  • Mobile Effects Studie 2016 (BurdaForward)
  • Studie „E-Commerce 2015“ (OTTO/ECC Köln)
  • Repräsentative Umfrage 2015 (Bitkom Research)
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