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TUHH Hauptgebäude - © Lina P.A. Nguyen

TUHH-Studierende reisen im November in den Nahen Osten

Deutsch-Jordanische Kooperation wird auf Masterprogramme ausgedehnt

Seit Jahren pflegt die Technische Universität Hamburg (TUHH) Kooperationen und den wissenschaftlichen Austausch mit Universitäten in Jordanien. Eine enge Zusammenarbeit besteht zwischen dem TUHH-Institut für Umwelttechnik und Energiewirtschaft (IUE) und der School of Natural Resources Engineering & Management der German-Jordanian University sowie der Faculty of Engineering & Management der University of Jourdan.

Kooperation für Doktoranden und Master-Studierende

Im Rahmen dieser Zusammenarbeit werden Projekte unter dem Dach des EU-Bildungsprogramms Erasmus+ bearbeitet. Parallel dazu sind jordanische Doktoranden und Doktorandinnen an der TUHH mit ihrer Promotion befasst. Profitieren von dieser Kooperation werden nun auch erstmals Master-Studierende, die im November 2015 in den Nahen Osten reisen.

Erneuerbare Energien im Fokus

Hintergrund ist das aktuell im Rahmen des DAAD-Förderprogramms “Deutsch-Arabische Transformationspartnerschaft: Hochschulpartnerschaften 2015“ genehmigte und von IUE-Leiter Professor Martin Kaltschmitt initiierte Projekt „Master Renewable Energies”. Ziel dieser Kooperation ist es, TUHH-Studierenden des Master-Studiengangs “Regenerative Energien” sowie Studierenden der entsprechenden Studiengänge beider jordanischen Universitäten die Möglichkeit zu eröffnen, im jeweils anderen Land ohne Zeitverlust ein Semester zu studieren; und/oder an der jeweils anderen Universität ihre Masterarbeit zu erarbeiten. Geplant ist eine Erweiterung der Lehrpläne für das Master-Studium “Regenerative Energien” an der TUHH und beispielsweise der University of Jordan .

Vorlesungen zu Windrädern und Solaranlagen

Seitens des IUE koordiniert der wissenschaftliche Mitarbeiter Sebastian Timmerberg das Projekt: „Dieses zukunftsweisende Kooperationsprojekt zwischen den Universitäten unterstützt maßgeblich einen nachhaltigen Umgang mit Energie. Gleichzeitig trägt es zu einer weitergehenden Nutzung regenerativer Energien bei – beispielsweise durch eine vertiefte Darstellung von Windrädern und Solaranlagen in den Vorlesungen. Damit profitieren von dem neuen Projekt Studierende beider Seiten gleichermaßen. Die Deutschen lernen die arabische Kultur und Gastfreundschaft kennen und können die attraktive Landschaft genießen. Studierenden aus Jordanien erhalten einen Einblick in die TUHH, in das deutsche Energiesystem und natürlich auch in Hamburg.“

Erweiterung der Lehrpläne angestrebt

Die Koordination des Projekts wird Timmerberg auch die kommenden Jahre beschäftigen: „Geplant ist eine Erweiterung der Lehrpläne für das Master-Studium “Regenerative Energien” an der TUHH und den jordanischen Universitäten. So lässt sich das Studiensemester im jeweils anderen Land im Rahmen einer frei wählbaren, inhaltlichen Vertiefung bereits im entsprechenden Studienplan verankern.“

Professor Martin Kaltschmitt engagiert sich seit Jahren an ausgewählten Universitäten in Jordanien, Syrien und Libyen. Seine Mitarbeitenden und er sind an der Konzeption des Master-Studiengangs „Environmental Engineering and Climate Change“ an drei jordanischen Universitäten sowie des Master-Studiengangs “Energy Management” an drei libyschen Universitäten beteiligt.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.tuhh.de

Die TUHH-Partner

Die German Jordanian University, gegründet 2005 als Kooperation zwischen Jordanien und Deutschland, geformt nach dem Vorbild deutscher Hochschulen, hat rund 5.000 Studierende. Angeboten werden rund 20 Studiengänge, vom MBA über Ingenieur-Studiengänge, der Logistik bis zur Medizintechnik. Mehr als 50 Lehrkräfte kommen aus Deutschland (unter anderem auch aus Hamburg). Die GJU wird auch vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) finanziell unterstützt und ist das größte DAAD-Projekt im Ausland.
www.gju.edu.jo

Die University of Jordan ist eine staatlich unterstützte Hochschule in Amman sowie die größte und älteste des Landes. Die Universität ist in 19 Fakultäten gegliedert, davon acht im naturwissenschaftlich-mathematischen Bereich und elf im gesellschaftswissenschaftlich-künstlerischen Bereich.
www.ju.edu.jo

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