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Bildungsmonitor'16: Hamburg ist attraktive Forschungsmetropole

Kein anderes Bundesland investierte laut einer Studie so stark in wissenschaftliches Personal wie die Hansestadt. Auch im Gesamtergebnis ist Hamburg in der Spitzengruppe

Forscherinnen und Forscher finden in Hamburg beste Arbeitsbedingungen vor. Dies ist das Ergebnis des aktuellen Bildungsmonitors, erstellt vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Das Institut hatte die Ergebnisse der Vergleichsstudie zur Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme am 18. August veröffentlicht.

Demnach liegt Hamburg bei den Ausgaben pro Forscherin oder Forscher bundesweit an der Spitze. Im Jahr 2013 betrug der Wert 123.300 Euro. Außerdem bilden Professorinnen und Professoren in hohem Maße wissenschaftliches Personal aus. Dies zeige sich an der überdurchschnittlichen Habilitations- und Promotionsquote (4,9 bzw. 6,6 Prozent im Jahr 2014).

Hoher Anteil wissenschaftlichen Personals

In der Studie wurde auch das Verhältnis zwischen Sachausgaben zu Personalausgaben untersucht. Bei diesem Indikator erreicht Hamburg ebenfalls einen überdurchschnittlichen Wert. Das gilt auch für den Anteil des wissenschaftlichen Personals am Gesamtpersonal. Dieser betrug im Jahr 2014 41,3 Prozent. Die Studie lobt die vergleichsweise hohen Forschungsausgaben an den Hamburger Hochschulen. Die guten Werte bringen der Hansestadt im Bundesvergleich einen dritten Platz bei der Forschungsorientierung ein. Insgesamt liegt Hamburg im Bundesvergleich auf dem fünften Platz und schafft es somit in die Spitzengruppe der Länder mit den leistungsfähigsten Bildungssystemen.

Platz eins im Bereich Internationalierung

Einen ersten Platz belegt Hamburg in der Vergleichskategorie Internationalisierung. Dort kann die Elbmetropole zum Beispiel mit einem breiten Angebot an Fremdsprachenunterricht für Berufsschüler punkten.

Neben den Unterkategorien Forschungsorientierung und Internationalisierung werden Ranglisten in zehn weiteren Kategorien erstellt. Darunter fallen Aspekte wie die Ausgabenpriorisierung der Länder für ihre Bildungssysteme oder die Bildungsqualität. Insgesamt wurden 93 Indikatoren zur Messung der Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme in die Auswertung einbezogen. Die zu Grunde liegenden Daten beziehen sich zumeist auf das Jahr 2014 oder 2015.

Starke Verbesserung im Vergleich zu Jahr 2013

Im Vergleich zum Bildungsmonitor 2013 konnte Hamburg seine Gesamtwertung um sieben Punkte auf einen Gesamtscore von 56 von 100 möglichen Punkten steigern. Damit hat sich nur das Saarland noch stärker verbessert. Den ersten Platz im Gesamtranking der Bundesländer belegt mit 69,6 Punkten das Land Sachsen. Thüringen, Bayern und Baden-Württemberg landen vor Hamburg auf den Plätzen zwei bis vier. Auf Hamburg auf Platz fünf folgen das Saarland, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Schleswig-Holstein, Nordrhein-Westfalen und Brandenburg. Auf Platz 16 befindet sich mit 41,6 Punkten Berlin.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de/forschungsmetropole
www.hamburg.de/bildungsmonitor
www.insm.de/Bildungsmonitor-2016
www.insm-bildungsmonitor.de

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