Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
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Berufliche Vorsätze für 2017: Das nehmen sich die Hamburger vor

Zum Jahreswechsel ist die Lust auf Veränderung besonders groß. Hamburger wollen vor allem an ihrer Karriere arbeiten. Aber auch andere Dinge sind wichtig

Der Jahreswechsel steht bevor – Zeit für gute Vorsätze auch im Job. 71 Prozent der Arbeitnehmer in Hamburg wollen sich vor allem weiterbilden und damit ihr Fachwissen vergrößern. Die Arbeit lockerer sehen wollen 49 Prozent der Berufstätigen in Hamburg. Damit liegen die Hanseaten im Mittelfeld zwischen Berlin (30 Prozent) und Mecklenburg-Vorpommern (72 Prozent). Dies ergibt eine repräsentative Umfrage von TNS Emnid im Auftrag des Personaldienstleisters Adecco unter mehr als 2.000 Arbeitnehmern in Deutschland, die Adecco am 23. Dezember veröffentlichte.

Mehr Geld wollen 43 Prozent der Hamburger fordern

Der Jahreswechsel löst demnach in vielen Köpfen das Bedürfnis nach Veränderungen aus. Zu keinem anderen Zeitpunkt ist die Motivation für Veränderungen höher. Auch im Job werden jetzt die Vorsätze für das kommende Jahr gefasst. Ob sich größeres Fachwissen aneignen (65 Prozent), mehr Gehalt einfordern (40 Prozent), befördert werden (23 Prozent), die Arbeit lockerer sehen (48 Prozent) oder das Privatleben mehr in den Vordergrund stellen (40 Prozent) – fast alle Arbeitnehmer in Deutschland (90 Prozent) haben Vorsätze für das nächste Job-Jahr.

Der Bundesländervergleich ergibt große Unterschiede: Befragte aus Schleswig-Holstein schauen im nächsten Jahr besonders deutlich auf den Lohnzettel: 64 Prozent geben an, dass sie 2017 mehr Gehalt einfordern werden. Dagegen wollen sich nur 12 Prozent der Bremer und 43 Prozent der Hamburger im kommenden Jahr für mehr Lohn engagieren.

Entspannter im Job – das ist vor allem in Meck-Pom gewünscht

Mit 71 Prozent legen besonders viele Hamburger großen Wert auf die Vergrößerung ihrer fachlichen Kompetenz. Nur in Berlin gaben mit 78 Prozent mehr Arbeitnehmer dieses Ziel als Vorsatz für 2017 an. In Brandenburg sind es hingegen nur 40 Prozent, in Bremen sind es 29 Prozent, die vor allem fachlich dazu lernen möchten. Wenn es darum geht, 2017 die Arbeit lockerer zu sehen, sind die Bremer mit 22 Prozent Schlusslicht im bundesweiten Vergleich. Spitzenreiter sind die Arbeitnehmer aus Mecklenburg-Vorpommern (72 Prozent), wenn es darum geht den Job nicht zu ernst zu nehmen. Hamburg liegt mit 49 Prozent im Mittelfeld des Bundesländervergleichs.

Die Karriereleiter erklimmen: die Hamburger belegen Platz 3

36 Prozent der Arbeitnehmer aus Schleswig-Holstein möchten besonders daran arbeiten, befördert zu werden. In Hamburg sind es 27 Prozent, der dritthöchste Wert aller Bundesländer. In Thüringen (6 Prozent) und Bremen (3 Prozent) ist der Wunsch, die Karriereleiter hinauf zu klettern, vergleichsweise klein. Große Unterschiede gibt es auch, wenn es darum geht das Privatleben in den Vordergrund zu stellen: Mecklenburg-Vorpommern führt mit 61 Prozent den Bundesländervergleich an. In Brandenburg möchten hingegen nur 25 Prozent, in Hamburg 35 Prozent den Fokus auf das Privatleben legen.

Zwischen dem 19. November und 8. Dezember 2016 wurden 2.017 Berufstätige in Deutschland befragt, welche Vorsätze sie für Ihren Beruf für das Jahr 2017 haben. Die Befragten durften aus mehreren vorgegebenen Antwortmöglichkeiten auswählen. Mehrfachnennungen waren möglich.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.adecco.de

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