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Arbeitstreffen Baltic Sea Network - © FHH

Hamburg holt EU-Forschungsgelder in die Region

EU unterstützt Aufbau des wissenschaftspolitischen Ostseenetzwerks Baltic Science Network

Für den Aufbau des wissenschaftspolitischen Ostseenetzwerks Baltic Science Network konnte die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung beim EU-Förderprogramm INTERREG Vb Baltic Sea Region rund drei Millionen Euro einwerben.

Ziel des Projektes ist es, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Studierende besser miteinander zu vernetzen, gemeinsame Einwerbung von EU-Geldern zu fördern sowie die Forschungsexzellenz im Ostseeraum zu erhöhen.

Hervorragende Hochschul- und Forschungsinfrastruktur im Ostseeraum

Katharina Fegebank, Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: „Wir haben eine hervorragende Hochschul- und Forschungsinfrastruktur im Ostseeraum. Allerdings sind wir nicht ausreichend miteinander vernetzt. Wenn wir Antworten auf die Probleme und Herausforderungen unserer Zeit entwickeln wollen, dann müssen wir über Ländergrenzen hinweg agieren. Das Baltic Science Network, das wir jetzt ausbauen wollen, wird den Ostseeraum als international bekannten Wissenschaftsstandort weiter stärken.”

Ausbau strategischer Kooperationen

Ein Beispiel für die Relevanz des Netzwerkes für Hamburg ist der Ausbau der strategischen Kooperation in ausgewählten Forschungsgebieten, wie beispielsweise der Strukturforschung. Für Hamburg und Schleswig-Holstein ist es wissenschaftspolitisch von strategischer Bedeutung, in diesem Bereich enger mit anderen Regionen zusammenzuarbeiten. Die beiden Großforschungseinrichtungen DESY mit dem XFEL in Hamburg und ESS (European Spallation Source) mit MAX IV in Lund können in diesem Rahmen ihre Zusammenarbeit vertiefen und somit eine weltweit einzigartige, exzellente Forschungskooperation aufbauen.

Im Ostseerat verankert

Es ist geplant, das Baltic Science Network institutionell unter dem Dach des Ostseerates zu verankern und in die EU-Ostseestrategie einzubinden. Schlüsselakteurinnen und Schlüsselakteure sind zwanzig regionale oder nationale Ministerien für Wissenschaft und Forschung, Hochschulen und Forschungseinrichtungen sowie Dachorganisationen und Agenturen, die für die Definition und Umsetzung von Hochschul-, Wissenschafts- und Forschungspolitik verantwortlich sind.

Das Netzwerk wird von Deutschland, Estland, Lettland, Litauen, Polen, Dänemark, Schweden, Finnland und Russland gemeinsam – unter der Federführung der BWFG – getragen. Das Projektvolumen beträgt insgesamt 2,95 Millionen Euro. Der Anteil für Hamburg liegt bei 840.000 Euro bei einer Projektdauer von 36 Monaten.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de

Flyer Baltic Sea Network
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