Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
Handwerk Kreativ Mode  - © Sven Schwarze

Anhaltend positives Geschäftsklima in der Metropolregion

Unternehmen in Hamburg und der Metropolregion planen mehr Investitionen und Neueinstellungen. Besonders positive Konjunkturerwartungen im Handwerk

Die Mitgliedsunternehmen der Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie der Handwerkskammern (HWK) der Metropolregion Hamburg schätzen das Geschäftsklima im Herbst 2015 weiterhin positiv ein. Das ergeben die von der Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. (IMH) ausgewerteten Konjunkturbefragungen der Kammern. Einen kaum merklichen Rückgang verzeichnete der Geschäftsklimaindikator der IHK-Mitglieder, zu dessen Berechnung die Unternehmen zu ihren Konjunkturerwartungen befragt wurden. Im Vergleich zum Vorquartal ging der Index von 115 auf 114,2 Punkte zurück.

Mehr Investitionen

Die befragten IHK-Unternehmen schauen weiterhin positiv in die Zukunft. Etwa ein Viertel der Betriebe erwartet eine positive Veränderung der Geschäftslage und mehr als die Hälfte der Unternehmen rechnen mit gleichbleibenden Geschäften. Gleichzeitig planen die Betriebe per Saldo mehr Investitionen und Neueinstellungen. Mit steigenden Beschäftigungszahlen rechnen 15,6 Prozent der Unternehmen. Damit nehmen die Personalplanungen im Vergleich zum Vorquartal und zum Vorjahresquartal leicht zu. Die Investitionsplanungen sind ebenfalls angestiegen. Der Saldo des Anteils der befragten Unternehmen, welche „eher zunehmende“ statt „eher abnehmende“ Investitionen für die kommenden zwölf Monate erwarten, beträgt +10,3.

Verlässliche Stütze

Der Geschäftsklimaindex im Handwerk stieg im Vergleich zum Vorjahr um zwei Punkte auf 129 Indexpunkte. 45 Prozent der befragen Handwerksunternehmen werten ihre aktuelle Geschäftslage als „gut“ und weitere 47 Prozent als „befriedigend“. Nur acht Prozent kommen zu einer schlechten Einschätzung der Geschäftslage. “Das Handwerk zeigt sich auch im Herbst 2015 wieder als verlässliche Stütze der norddeutschen Wirtschaft. Die zu beobachtende Herbstbelebung stimmt optimistisch für die Gesamtwirtschaft der Metropolregion Hamburg”, sagt Edgar Hummelsheim, Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer Schwerin.

Spitzenreiter Ausbauhandwerk

Die Zukunftserwartungen im Handwerk sind optimistisch. 56 Prozent der Betriebe erwarten eine stabile Entwicklung und 33 Prozent gehen sogar von einer Verbesserung der Geschäftslage aus . Die anhaltend hohe Baunachfrage und der private Konsum seien die entscheidenden Impulsgeber für die gute Handwerkskonjunktur in der Metropolregion Hamburg. Spitzenreiter beim Geschäftsklima ist mit 142 Indexpunkten das Ausbauhandwerk. Das Bauhauptgewerbe folgt mit einem Wert von 134 Punkten. Das Handwerk zeige sich in allen vier Teilregionen der Metropolregion Hamburg als starker Wirtschaftsbereich, in dem der konjunkturelle Aufschwung unvermindert anhalte.

Die Studie

Die Industrie- und Handelskammern (IHK) sowie die Handwerkskammern (HWK) der Metropolregion Hamburg (HWK: Hamburg, Lübeck, Flensburg, Braunschweig-Lüneburg-Stade, Schwerin; IHK: Hamburg, Kiel, Lübeck, Lüneburg-Wolfsburg, Schwerin, Stade für den Elbe-Weser-Raum) führen regelmäßig zum Quartalsende Konjunkturbefragungen bei ihren Mitgliedsunternehmen durch. An der aktuellen Befragung nahmen 1.436 Unternehmen aus Industrie und Handel sowie 863 Handwerksbetriebe aus den Kammerbezirken der Metropolregion Hamburg teil.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.pro-metropolregion-hh.de
www.hk24.de
www.hwk-hamburg.de

Über die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V.

Die Initiative pro Metropolregion Hamburg e.V. wurde am 11. Juni 2013 von sieben Industrie- und Handelskammern, drei Handwerkskammern, dem UVNord und dem DGB Bezirk Nord gegründet. Im Unternehmensbeirat der Initiative engagieren sich zahlreiche namhafte Unternehmen der Region. Ziel des Vereins ist es, die wirtschaftliche, technologische und soziale Entwicklung der Metropolregion als gemeinsamen Wirtschafts- und Lebensraum voranzutreiben.

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