Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
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16 Millionen Euro für Hamburger Forschungsvorhaben

Die Behörde für Wissenschaft und Forschung fördert in den kommenden drei Jahren 28 Forschungsvorhaben mit insgesamt 16 Millionen Euro.

Noch in diesem Jahr startet die Förderung in den Fördermaßnahmen
• Anschubförderung von kooperativen Forschungsverbünden
• Anschubförderung von Graduiertenkollegs
• Nachwuchskollegs der künstlerischen Hochschulen
• Wissenschaftlich-künstlerische Einzelvorhaben
• Aufbau internationaler Forschungskooperationen.

61 Bewerbungen, 28 Zusagen

Insgesamt sind 61 Wettbewerbsbeiträge zu den genannten Fördermaßnahmen bei der Behörde für Wissenschaft und Forschung eingegangen. Ausgewählt wurden neun kooperative Forschungsverbünde, sechs Vorhaben zur strukturierten Nachwuchsförderung (Graduiertenkollegs) sowie vier künstlerische Einzelvorhaben zur Förderung. Hinzu kommen neun kleinere Einzelmaßnahmen zum Aufbau internationaler Forschungskooperationen.

Breit aufgestellte Forschung

Die Forschungsthemen decken eine Vielzahl von Themen und Fächern ab: Sie reichen von den Neurowissenschaften über Stadtplanung, Ingenieurwissenschaften und Sozialwissenschaften bis hin zur Geschichtsforschung. Neu sind mehrere künstlerische Vorhaben, die wissenschaftliche Forschung und künstlerische Ausdrucksformen vereinen.

Für die Förderung der Projekte stehen in den nächsten drei Jahren insgesamt mehr als 16 Millionen Euro Landesmittel zur Verfügung. Die Fördersummen belaufen sich bei einer in der Regel dreijährigen Laufzeit pro Jahr auf rund 400.000 Euro für jeden Forschungsverbund und rund 300.000 Euro für jedes Graduiertenkolleg. Die wissenschaftlich-künstlerischen Einzelvorhaben werden mit bis zu 60.000 Euro pro Jahr gefördert.

Externe Gutachter

Alle sechs staatlichen Hochschulen in Hamburg haben sich, gemeinsam mit ihren außeruniversitären Kooperationspartnern, an den Ausschreibungen beteiligt. Für alle Förderanträge erfolgte eine schriftliche Begutachtung durch externe Gutachterinnen und Gutachter – nationale und zum Teil auch internationale Experten aus den jeweiligen Fachgebieten. Um Vergleichbarkeit zu gewährleisten, wurde den Gutachtern ein Kriterienkatalog für die Antragsbewertung zur Verfügung gestellt, der die Förderkriterien des Konzeptes zur Landesforschungsförderung und der einzelnen Ausschreibungen aufgreift.
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Hamburgs Landesforschungsförderung

Die Landesforschungsförderung wird in der jetzigen Form seit Anfang 2012 sukzessive aufgebaut und ist seit 2013 wirksam. Sie besteht aus zwei Förderformaten. Im Förderformat „Strategische Programmförderung von Forschungsschwerpunkten und Potentialbereichen“ werden bereits seit dem 1. Januar 2013 die Forschungsschwerpunkte Klimaforschung und naturwissenschaftliche Strukturforschung mit rund fünf Millionen Euro jährlich gefördert. Die aktuellen Förderungen erfolgen im Förderformat „Wissenschaftsgeleitete Projektförderung von neuen Themen“.

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