Hamburg News / Handel & Finanzen: Der Hamburger Innenstadtbereich ist. u.a. durch vielfältigtste Shoppingmöglichkeiten geprägt. Zudem haben sich z.Bsp. auch Banken, Handelsunternehmen und die Hamburger Börse in dem Kernbereich der Stadt angesiedelt.
Reeperbahn Festival - © www.mediaserver.hamburg.de / Andreas Vallbracht

13 Millionen für Kultur, Tourismus und Sport

Die Kultur- und Tourismustaxe fließt in Maßnahmen zur Stärkung der Standortattraktivität. Vielfältiges Kulturangebot zieht Touristen an

Der Senat hat erneut über die Verteilung der Einnahmen aus der Kultur- und Tourismustaxe entschieden. Mit den zusätzlichen Mitteln sollen Projekte aus den Bereichen Kultur, Tourismus, Sport und Medien gefördert bzw. gesichert werden, wie die Wirtschaftsbehörde mitteilte. Für 2017 stehen für die Umsetzung der aus der Kultur- und Tourismustaxe zu finanzierenden Maßnahmen 13,3 Millionen Euro zur Verfügung. Das Hamburgische Kultur- und Tourismustaxengesetz gilt seit dem 1. Januar 2013.

Attraktivität Hamburgs international stärken

Der Senat möchte insbesondere solche Projekte und Vorhaben fördern, die die Attraktivität Hamburgs auf nationaler und internationaler Ebene stärken und zusätzliche Besucher anziehen. Dazu zählen zum Beispiel große Kulturfestivals, das „Theater der Welt“, Reeperbahn Festival oder Dockville, Sonderausstellungen der Hamburger Museen oder große Theaterproduktionen mit überregionaler Anziehungskraft. In Betracht kommen auch relevante kleinteiligere Formate, die die kulturelle Attraktivität Hamburgs überregional kennzeichnen oder Maßnahmen, die den Sportstandort Hamburg weiter stärken.

Wachsendes Kulturangebot

„Die Kultur- und Tourismustaxe (KTT) bietet uns die Chance, die Potenziale noch aktiver zu nutzen“, sagte Senator Frank Horch. Gerade der Städtetourismus fuße maßgeblich auf der kulturtouristischen Anziehungskraft des Reiseziels. Parallel trage die wachsende Zahl von Touristen wesentlich zur Auslastung der Kulturinstitutionen bei und ermögliche damit auch den Hamburgerinnen und Hamburgern ein weiter wachsendes Kulturangebot. „Eine klassische Win-Win-Situation“, so Horch.

Elbphilharmonie zeigt Wirkung

Kulturstaatsrat Dr. Carsten Brosda sagte: „Das vielfältige Kulturangebot der Hansestadt macht Hamburg nicht nur lebenswert, sondern auch zu einem der beliebtesten Ziele für Touristen aus aller Welt. Mit der Eröffnung der Elbphilharmonie erleben wir derzeit, welche Wirkung Kultur entfalten kann.“ Damit eine Stadt langfristig ein beliebtes Reiseziel ist und bleibt, komme es entscheidend darauf an, dass die Gäste aus aller Welt immer wieder Neues entdecken und erleben können, betonte Brosda.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de/bwvi

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