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SMM 2014: Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft eröffnet

Aussteller aus 67 Ländern - Rekordbeteiligung

„Es ist eine besondere SMM“, sagte Bernd Aufderheide, Vorsitzender der Geschäftsführung Hamburg Messe und Congress GmbH auf der Eröffnungspressekonferenz. Das zeige schon die Resonanz von Ausstellern und Besuchern. Mehr als 2.100 Aussteller und über 50.000 Fachbesucher werden auf der SMM vom 9. bis 12. September erwartet – so viele waren es noch nie. „Wir sind komplett ausgebucht. Sowohl Marktführer und Global Player als auch mittelständische Unternehmen und junge innovative Firmen finden Sie bei uns. Die Produkte reichen von großindustrieller Schiffs- und Werfttechnik über Schiffseinrichtung und -ausrüstung bis hin zu Ladungsumschlagsystemen, Meerestechnik und maritimen Dienstleistungen“, so Aufderheide.

Aussteller aus 67 Ländern

Mehr als 150 Firmen präsentieren sich in diesem Jahr zum ersten Mal auf der SMM. Mit 26 Nationenpavillons und Ausstellern aus 67 Ländern sei die Messe auch beim Thema Internationalität so breit aufgestellt wie nie zuvor. Neu dabei ist in diesem Jahr die Dubai Chamber of Commerce & Industry. „Aber nicht nur im Ausstellerbereich können wir glänzen, auch mit dem Programm setzen wir neue Maßstäbe und unterstreichen den Stellenwert der SMM als Weltleitmesse der maritimen Wirtschaft“, sagte Aufderheide. Vor allem die Integration von gmec, MS&D, SMM Offshore Dialogue, SMM Ship Finance Forum und des neuen Recruiting Days in die SMM hob er hervor.

Einblicke in Branchentrends

Zu den großen Themen der SMM gehört der maritime Umweltschutz. Aussteller geben auf dem Messegelände interessante Einblicke in Branchentrends. Ein Kreuzfahrtschiff mit sechs Motoren komme beispielsweise auf etwa 30 Millionen Euro Treibstoffkosten pro Jahr – bei weitem der größte Posten für den Betreiber, so Dr. Stephan Timmermann, Vorstand Marine Systems & After Sales, MAN Diesel & Turbo SE und Beiratsmitglied der SMM. Da die Treibstoffkosten die Betriebskosten eines Schiffes längst überstiegen haben, liege der Fokus der Entwicklung aktuell auf Einsparmaßnahmen. „Die Schifffahrt bringt erhebliche Mittel auf und hat weitreichend investiert, um gemeinsam mit den Schiffbauern und Zulieferern eine Vielzahl neuer Technologien zum Schutz der Luft- und Wasserqualität und Steigerung der Energieeffizienz zu entwickeln. Auf der SMM wird anschaulich gezeigt, welche Techniken es gibt“, sagte Timmermann. Vor allem bei der Antriebseffizienz seien nach wie vor große Fortschritte möglich.

Regelungen für Schiffsfinanzierungen

Uwe Beckmeyer, Parlamentarischer Staatssekretär beim Bundesminister für Wirtschaft und Energie sowie Koordinator der Bundesregierung für die maritime Wirtschaft, würdigte die maritime Wirtschaft als Innovationsmotor. Deutschland sei als exportorientiertes Land in besonderer Weise auf das Transportmittel Schiff angewiesen. Beckmeyer würdigte außerdem die Leistungen der Branche in Sachen Hochtechnologie und nahm Stellung zu den politischen Rahmenbedingungen. „Für staatlich unterstützte Schiffsfinanzierungen brauchen wir klare und einheitliche internationale Regelungen“, so Beckmeyer. Die internationalen Verhandlungen müssten von allen Beteiligten – auch China – zielorientiert und kooperativ fortgeführt werden. Um die Konkurrenzfähigkeit zu stärken, ermutigte er die Schiffbau- und Offshore-Zulieferindustrie, ihre starke Position auf den Weltmärkten weiterhin durch technologischen Vorsprung zu behaupten. Dazu könne sich die Branche auf politische Unterstützung verlassen.
ker

Quelle und weitere Informationen:
www.smm-hamburg.com
www.hamburg-messe.de

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