Hamburg News: Hafen und Logistik - Shipping-Container-Schiff
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Welt-Hafenkonferenz beginnt heute in Hamburg

Bis Freitag diskutieren Hafenchefs aus aller Welt über Zukunftsthemen wie smartPORT und Kreuzfahrt

In dieser Woche ist Hamburg Schauplatz der IAPH World Ports Conference. Vom 1. bis 5. Juni werden bis zu 1.000 internationale Vertreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft erwartet, die über veränderte Anforderungen und alternative Handlungsweisen in Zeiten der Globalisierung und des Klimawandels diskutieren.

In den Fokus der Hafenkonferenz hat Gastgeber Hamburg Port Authority (HPA) sein Konzept des „smartPORT“ gestellt. Während der fünftägigen Konferenz erfahren die Gäste, was Hamburg, Europa und die Welt unter intelligentem Hafenmanagement verstehen.

smartPort im Fokus

Jens Meier, CEO der Hamburg Port Authority, erläutert in diesem Zusammenhang, wie im Hamburger Hafen durch Einsatz einer IT-gestützten Infrastruktur wirtschaftliche und logistische Prozesse effizienter und nachhaltiger gemacht werden können. Michael Pal, Principal Logistics Analyst for Fremantle Ports, demonstriert am Beispiel des “Truck Marshalling Automation and Key Performance Indicator Control”, eine australische Sichtweise von intelligentem Hafenmanagement. Darüber hinaus sollen Vertreter aus Stockholm, Valencia und Fernost Antworten auf die Frage liefern, was einen Hafen zum smartPORT macht.

Wachsende Schiffsgrößen

Zum Auftakt der Konferenz geht es in die Diskussion um das Thema Schiffsgrößenentwicklungen: Auf dem Podium wird unter anderem beleuchtet, vor welchen Herausforderungen Häfen, Terminals und Kapitäne bei der Abfertigung von Mega-Carriern stehen und ob die Entwicklung von Schiffsgrößen limitiert ist.

Thema Kreuzfahrt und IAPH Womens Forum

Am letzten Konferenztag geht es um die Themen Kreuzfahrt, Hafenrecht und Luftreinheit in Häfen. Zudem trifft sich das IAPH Womens Forum zur Frage “How diversity contributes to smart thinking”. In der Kreuzfahrt-Session beleuchtet unter anderem Douglas Ward, Autor des Berlitz Cruise Guides, die Bedeutung eines „Wow-Effekts“ in der Vermarktung von Kreuzfahrtangeboten.

Beim Thema Hafenrecht widmen sich Rechtsexperten aus Rotterdam, London und Hamburg unter anderem dem Thema Standortfaktoren für die Verfolgung maritimer Rechtsangelegenheiten. Zudem gehen sie der Frage nach, wie angemessen Versicherungspolicen im Falle von Unfällen in Häfen heute noch sind.

Exkursionen und Networking

Rund um die Konferenz bietet ein Rahmenprogramm die Möglichkeit, die Stadt Hamburg von ihrer schönsten Seite kennenzulernen und mit internationalen Kollegen zu netzwerken. Für das Abendprogramm lädt die HPA in das stilvolle Ambiente historischer Gebäude im Herzen der Hansestadt. Zudem laden Exkursionen ein, den smartPORT Hamburg hautnah zu erleben. Alle Informationen rund um das Konferenzprogramm sind auf www.iaph2015.org online zu finden.
him/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg-port-authority.de
www.iaph2015.org

Die Hamburg Port Authority

Die Hamburg Port Authority (HPA) betreibt seit 2005 ein zukunftsorientiertes Hafenmanagement aus einer Hand. Als Anstalt öffentlichen Rechts ist die HPA verantwortlich für die effiziente, Ressourcen schonende und nachhaltige Vorbereitung und Durchführung von Infrastrukturmaßnahmen im Hafen. Die HPA ist Ansprechpartner für alle Fragen der wasser- und landseitigen Infrastruktur, der Sicherheit des Schiffsverkehrs, der Hafenbahnanlagen, des Immobilienmanagements und der wirtschaftlichen Bedingungen im Hafen.
(Angaben: www.hamburg-port-authority.de)

IAPH International Association of Ports and Harbors

Als globale Interessenvertretung der Seehäfen wurde die International Association of Ports and Harbors (IAPH) am 7. November 1955 in Los Angeles, USA, gegründet. Beteiligt waren etwa 100 Delegierte von 38 Häfen und maritimen Vereinigungen aus 14 Ländern. Die Organisation hat ihren Sitz in Tokio, Japan. In den zurückliegenden über fünf Jahrzehnten entwickelte sich die IAPH zu einem weltweit agierenden Verband, der über 200 Häfen aus 90 Nationen repräsentiert.

In den Mitgliedshäfen werden rund 60 % des gesamten Seehandels und annähernd 80 % des weltweiten Containerumschlags abgewickelt. Die IAPH agiert regierungsunabhängig und gemeinnützig. Ihr erklärtes Ziel ist es, die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder zu fördern und gemeinsam Lösungen für globale maritime Probleme zu finden.
(Angaben: www.iaph2015.org)

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