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Trotz Gebühren für P+R: Auslastung der Anlagen steigt wieder

Viele ehemalige Park and Ride-Nutzer verzichten demnach inzwischen vollkommen auf das Auto

Immer mehr Autofahrer nutzen P+R (“Park and Ride”) Stationen in Hamburg. Das ergeben aktuelle Zahlen des Senats. Demnach sollen Ende August dieses Jahres 17 der 18 Anlagen durchschnittlich stärker genutzt worden sein als im gesamten vergangenen Jahr. 2015 war die Auslastung der Parkmöglichkeiten mit direkter Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr zurückgegangen. Die Nutzung der P+R Stationen war in diesem Zeitraum kostenpflichtig geworden. „Viele Autofahrerinnen und Autofahrer erkennen nach anfänglicher Skepsis mittlerweile den Gegenwert, den sie für die gemäßigten Gebühren bekommen, und nutzen die Anlagen immer intensiver. Dies bestätigt uns in unserem Konzept“, sagte Staatsrat Andreas Rieckhof am Mittwoch.

Auslastung der Innenstadt

Eines der wichtigsten Ziele des P+R-Entwicklungskonzeptes ist es, den Umstieg vom PKW auf den ÖPNV schon in den Randgebieten Hamburgs zu fördern und damit den Verkehr in der Innenstadt zu entlasten. Daher sei die Schließung innerstädtischer P+R-Anlagen und der Ausbau der verbleibenden Stationen geplant. Autofahrer sollen so möglichst bereits am Rande der Stadt zum Umsteigen auf die Bahnen bewegt werden. In Bezug auf die Einführung von Gebühren zur Nutzung der P+R Anlagen beobachte der Senat einen positiven Effekt: Viele ehemalige P+R-Nutzer verzichten demnach mittlerweile komplett auf das Auto, um zu ihrer Schnellbahnhaltestelle zu gelangen. Stattdessen nutzten sie Busse oder Fahrräder.
ca/kk

Quellen und weitere Informationen:
www.hamburg.de/pressearchiv

Balkendiagramm: Auslastungsentwicklung der entgeltpflichtigen P+R-Anlagen
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