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Smarter Parken: Neue IT-Lösung für Hamburg vorgestellt

Neue Smart-City-Lösung auf der CeBIT vorgestellt. 11.000 Parkplätze sollen in den nächsten drei Jahren in der Hansestadt digitalisiert werden

Mithilfe einer Smartphone-App soll die Parkplatzsuche in Hamburg zukünftig wesentlich einfacher gestaltet werden. Die Deutsche Telekom und die Hansestadt Hamburg vernetzen große Teile des innerstädtischen Parkraums, damit Autofahrer schneller und komfortabler an ihr Ziel kommen. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung sei bereits unterzeichnet worden. In den nächsten drei Jahren sollen demnach 11.000 Parkplätze vernetzt werden, darunter Parkhäuser, Stellplätze im öffentlichen Raum und Park-and-Ride-Anlagen. Über die App sollen sich Autofahrer dann in Echtzeit über freie Stellflächen informieren können. Auch das Buchen und Bezahlen des Parkplatzes soll erleichtert werden und digital erfolgen.

Ausrichtung hinsichtlich ITS-Weltkongress 2021

Mit dem digitalen Parkservice will die Stadt Hamburg ihre Vorreiterrolle als Smart City stärken und ihre Ambitionen um die Ausrichtung des ITS-Weltkongresses im Jahr 2021 unterstreichen. Für die T-Systems, der Geschäftskundensparte der Telekom, beginnt in Hamburg der Aufbau eines deutschlandweiten Systems für die innerstädtische Parkplatzsuche. „Jeder Autofahrer wünscht sich, einfach und ohne Stress einen Parkplatz zu finden. Wir bieten eine App fürs komfortable Parken: Parkplatz finden, buchen, bezahlen, fertig“, sagt Reinhard Clemens, Telekom-Vorstandsmitglied und Vorstandsvorsitzender T-Systems.

Sensoren melden freie Parkplätze

Damit die App freie Parkplätze in der Innenstadt anzeigt, sollen unter Federführung des Landesbetriebs Verkehr (LBV) die ersten hundert Parkplätze im Hamburger Osten rund um den Wandsbeker Markt mit Sensoren ausgestattet werden. „Das reduziert Fahrten in überlastete Zielgebiete und die Verkehrssicherheit wird erhöht“, sagte Dr. Jörg Oltrogge, Geschäftsführer des LBV, auf der Computermesse CeBIT in Hannover. Für das smarte Parken setzt die Telekom schwerpunktmäßig Sensoren ein. Diese melden über ein Schmalband-Mobilfunknetz, ob ein Parkplatz frei ist. Zusätzlich können auch andere Datenquellen genutzt werden, um eine Wahrscheinlichkeit für freien Parkraum zu berechnen. Dazu zählen unter anderem Informationen aus Parkscheinautomaten oder von verschiedenen Parkraumbetreibern sowie Schwarmdaten aus dem Mobilfunknetz.
mm/kk

Quelle und weitere Informationen:
www.telekom.com

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