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Traditionsschiffe - © Klaus Braasch

Neuer Anleger für Traditionsschiffe

Neben dem Hamburger Hafenmuseum am Bremer Kai soll ein neuer Anleger für Traditionsschiffe entstehen

Ein neuer Anlegeplatz für Traditionsschiffe von circa 200 Metern Länge in Mitten des Hamburger Hafens – Am Bremer Kai bei den historischen 50er Schuppen errichtet die Stiftung Hamburg Maritim eine neue Pontonanlage. Die Metropolregion Hamburg, die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation sowie die Stage Entertainment GmbH unterstützen dieses Projekt durch Förderungen. „Mit diesem Anleger bekommen Traditionsschiffe aus der Metropolregion Hamburg eine weitere feste Anlaufstelle im Hamburger Hafen und können diese für Tagestörns oder auch über Nacht nutzen. Die Betreiber der Traditionsschiffe können ihre Fahrpläne um viele Hamburger Attraktionen erweitern. Die Tourismuswirtschaft in der Metropolregion wird von dieser Anlaufstelle profitieren“, erklärte Hamburgs Wirtschafsstaatsrat Andres Riekhof jetzt zum Start des Projektes.

Liegerecht für Traditionsschiffe aus der Metropolregion

Für den neuen Anleger kauft und überarbeitet die Stiftung Hamburg Maritim drei Pontons, die mit einem bereits vorhandenen Ponton verbunden werden. Damit stehen Traditionsschiffen circa 200 Meter Anlegeplatz zur Verfügung. Die Pontonanlage wird durch eine Bogenbrücke mit dem Bremer Kai verbunden. Damit soll diese Anlage genügend Liegeplatze für unterschiedlichste Schiffe bieten. Traditionsschiffe aus der Metropolregion wie der Raddampfer Kaiser Wilhelm aus Lauenburg, das Feuerschiff Elbe 1 aus Cuxhaven oder die Besan-Ewer Wilhelmine und Windsbraut aus Stade bekommen hier ein vorrangiges Liegerecht. So sollen diese Schiffe den Hamburger Hafen zukünftig regelmäßig anlaufen können. Auch Barkassen sollen den Anleger zum Beispiel von den St. Pauli-Landungsbrücken, der Elbphilharmonie und dem Anleger der Stage Musical Theater anfahren können.

Tourismushöhepunkt Traditionsschifffahrt

Die neuen Pontons bei den 50er Schuppen sollen es Besuchern und Touristen ermöglichen, bequem die maritimen Attraktionen wie das Hafenmuseum, die alte Hafenbahn, historische Kai-Schuppen, Schiffe und Kräne per Schiff zu erreichen. Zudem befindet sich die Anlage gegenüber des Oswaldkais, welcher als Aussichtspunkt über den Hamburger Hafen bekannt ist.
mm

Quelle und weitere Informationen:
www.stiftung-hamburg-maritim.de

Infokasten

An den Gesamtkosten von 900.000 Euro beteiligen sich mehrere Träger. Neben der Stadt Hamburg mit 225.000 Euro beteiligen sich auch die Länder Niedersachsen und Schleswig-Holstein mit je 112.500 Euro über die Förderfonds der Metropolregion Hamburg. Jeweils 150.000 Euro tragen die Hamburger Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, die Stage Entertainment GmbH sowie die Stiftung Hamburg Maritim.

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