Hamburg News: Hafen und Logistik - Shipping-Container-Schiff
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HHLA wächst trotz Wirtschaftskrisen in Russland und der Ukraine

Umsatz der Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) steigt in den ersten neun Monaten des Jahres 2014 um sechs Prozent auf 906,7 Millionen Euro

Mit 10,9 Prozent fiel der Zuwachs im Betriebsergebnis (EBIT) noch deutlicher aus. In den ersten drei Quartalen verbesserte die HHLA ihr Betriebsergebnis auf 131,3 Millionen Euro und erwartet für das Gesamtjahr 2014 ein Betriebsergebnis auf Konzernebene von 138 bis 158 Millionen Euro. Die Marktposition bei den Containertransporten wurde weiter ausgebaut, die Transportleistung im Hinterlandverkehr um mehr als zehn Prozent gesteigert.

Positive Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis

Erfreulich ist die Entwicklung der Umsatzerlöse und des Betriebsergebnisses: Beide haben deutlich oberhalb des Mengenwachstums der HHLA zugelegt. Hier machen sich unter anderem die operativen Verbesserungen und Kostenoptimierungen bei der Bewältigung von Spitzenlasten sowie der spürbar gestiegene Anteil der umsatz- und margenstarken Überseeverkehre am Umschlagmix bemerkbar. „Unsere Strategie, Kapazitäten bedarfsgerecht auszubauen, die Effizienz der Großschiffsabfertigung zu erhöhen und das Wachstum unserer Hinterlandverkehre voranzutreiben, hat sich damit erneut bewährt“, sagte der HHLA-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Peters.

HHLA-Hinterlandstrategie weiter erfolgreich

Die Intermodalgesellschaften der HHLA im europäischen Hinterland auf der Schiene und auf der Straße erzielten in den ersten neun Monaten des Jahres ein deutliches Wachstum und konnten in einem wettbewerbsintensiven Umfeld Marktanteile hinzugewinnen. Mit 973 Tsd. Standardcontainern (TEU) beförderten sie 10,2 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Getragen wurde dieses Wachstum zum einen von den Verkehren mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn. Zum anderen verzeichneten auch die seit Ende 2012 angebotenen Verkehre mit den Ländern im deutschsprachigen Raum ein deutliches Wachstum.

Fernostverkehre führen zu Umschlagwachstum

Die Hamburger HHLA-Terminals steigerten ihren Umschlag trotz eines rund fünfprozentigen Rückgangs bei den Feederverkehren insbesondere mit Russland in den ersten neun Monaten um 1,8 Prozent. Damit behauptete die HHLA ihre zuletzt deutlich verbesserte Marktposition in Nordeuropa annähernd. Ausschlaggebend dafür war erneut das starke Wachstum der Fernostverkehre um 8,5 Prozent. Zusammen mit dem durch den Konflikt in der Ukraine bedingten Rückgang des Containerumschlages in Odessa führte dies dazu, dass der Containerumschlag aller HHLA-Terminals (Hamburg und Odessa) insgesamt um 0,3 Prozent anstieg.

Prognose für das Gesamtjahr 2014

Auf Basis der bisherigen Geschäftsentwicklung erwartet die HHLA für 2014 weiterhin ein geringfügig über dem Vorjahreswert liegendes Umschlagvolumen. Beim Containertransport wird unverändert mit einem deutlichen Zuwachs gerechnet. Die HHLA geht deshalb davon aus, dass der Jahresumsatz den Vorjahreswert übertrifft und erwartet ein Betriebsergebnis auf Konzernebene im Bereich des oberen Endes der kommunizierten Bandbreite von 138 bis 158 Mio. Euro.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.hhla.de

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