Hamburg News: Hafen und Logistik - Shipping-Container-Schiff
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HHLA optimiert LKW-Abfertigung

"Fuhre 2.0" verbessert die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) die Abfertigung von Lkw an ihren Hamburger Containerterminals mit OCR-In-Gates und Slotbuchungen

Künftig sollen Lkw-Fahrten zu den Terminals gleichmäßiger über den Tag verteilt werden. Das erhöht die Leistungsfähigkeit der Anlagen, vermeidet Spitzenbelastungen, und reduziert Rückstaus in das öffentliche Straßennetz.

Schneller Abfertigung danke Fuhre 2.0

Das Programm „Fuhre 2.0“ besteht aus einer Vielzahl von Einzelmaßnahmen. Das Optical-Character-Recognition-Gate (OCR-In-Gate) erfasst automatisch u.a. Lkw-Kennzeichen und Containernummer. An Selbstbedienungsterminals können dann die Lkw-Fahrer in 130 Sekunden ihre Container selbst einchecken. Bereits während der Fahrt zum Check-In-Gate werden per Bildschirmcheck Beschädigungen und Gefahrgut-Plaketten erfasst. Nach der Containervoranmeldung über das Programm TR 02 Version 14 übermittelt der Terminal den verlässlichen, aktuellen Status des angefragten Containers. Das Fuhrunternehmen vermeidet dadurch vergebliche Fahrten. Nach Umsetzung aller Maßnahmen sollen die Lkw-Fahrer bis zur Containerübergabe nicht mehr aussteigen müssen. Die Lkw können dadurch in deutlich kürzerer Zeit abgefertigt werden.

Geplant: Anfertigungs-Slots für Fuhrunternehmer

Heinrich Goller, Geschäftsführer HHLA Container Terminals, beschreibt die weiteren Planungen: „Fuhre 2.0 sorgt für einheitliche Abläufe an unseren Hamburger Containerterminals. Wir haben die Abfertigung der Lkws an unseren Anlagen mit den bereits umgesetzten Maßnahmen schon deutlich beschleunigt. Wir werden uns nun vermehrt um die gleichmäßigere Verteilung der Lkw-Abfertigung kümmern. Wir möchten künftig mit den Fuhrunternehmen Zeitfenster verabreden, in denen die Lkw-Fahrer verlässlich und zügig abgefertigt werden. Auf diese Weise können wir auch zu bisher weniger stark frequentierten Tageszeiten eine größere Zahl von Containern abfertigen. Das reduziert Spitzenlasten zu anderen Tageszeiten und schafft Planungssicherheit für Fuhrunternehmen und Terminal.“

Garantierte Zeitfenster

Beim künftigen Slotbuchungsverfahre vereinbaren Terminal und Fuhrunternehmen ein Zeitfenster für die Anlieferung bzw. Abholung eines Containers. Innerhalb dieses Zeitfensters sagt der Terminal die Abfertigung zu. Das erhöht die Verlässlichkeit für die Fuhrunternehmen massiv. Gleichzeitig sichert ein differenziertes Priorisierungsmodell den Lkw-Fahrern die erforderliche Flexibilität. Durch die Terminvereinbarung kann die Last an der Lkw-Abfertigung viel gleichmäßiger über den Tag verteilt werden. Dadurch werden Spitzenbelastungen reduziert. Bisher werden je nach Tageszeit zwischen fünf und 250 Container pro Stunde an einem Terminal abgefertigt.
him

Quelle und weitere Informationen:
www.hhla.de

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