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Hafen-Kongress stellt Weichen für Unterelbe-Region

„Leitbild 2030“ in der Diskussion. Wertschöpfung und Lebensqualität sollen gesteigert werden. Manager berichten über Standortentscheidungen

Beim 6. Seehafen-Kongress am 8. November in Hamburg sollen die Weichen für die Weiterentwicklung des Wirtschaftsraums Unterelbe gestellt werden. Im Rahmen einer ganztägigen Veranstaltung kommen dazu nicht nur Vertreter der Politik und der Wirtschaftsförderungsgesellschaften, sondern auch Unternehmer von beiden Seiten der Elbe zusammen. Die Kreise Dithmarschen und Steinburg sind in diesem Jahr besonders stark vertreten.

„Im internationalen Wettbewerb zählen längst nicht mehr einzelne Städte, sondern ganze Regionen. Nur starke Partner mit einer ständig optimierten Infrastruktur können sich heutzutage mit den Metropolen in Übersee messen“, erläutert Volker Jahnke, der für die egeb: Wirtschaftsförderung den Kongress mit organisiert hat.

Leitbild 2030

Ein zentraler Punkt der Tagung, die traditionell in Hamburg durchgeführt wird, ist das neue Leitbild 2030, das im Rahmen des Projekts „Länderübergreifendes Regionalmanagement für den Wirtschaftsraum Unterelbe“ erstellt wurde. In dem Papier sind konkrete Ziele definiert, wie sich die gesamte Region von Hamburg bis zur Elbmündung positionieren soll. Dazu zählen zum Beispiel eine intensive Kooperation der Wirtschaftsakteure vor Ort, eine Weiterentwicklung der industriellen Wertschöpfung sowie der gesamten Wertschöpfungskette und auch der Lebensqualität.

Außerdem sollen die gemeinsame Außendarstellung vorangetrieben und spezifische Alleinstellungsmerkmale herausgestellt werden. „Im Prinzip wollen wir darlegen, wie sich die gesamte Region im Jahr 2030 insgesamt als bedeutender und effizienter Industriestandort darstellen kann“, ergänzt Jahnke.

Berichte über Standortentscheidungen

Neben der Diskussion über das Leitbild werden sich Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Organisationen unter anderem mit Industrieansiedlungen im Spannungsfeld der Metropolisierung auseinandersetzen. Dazu gibt es Vorträge von Industriemanagern, die über ihre Standortentscheidungen berichten. Den Impulsvorträgen folgen moderierte Podiumsdiskussionen mit Vertretern aus den Regionen. Ein weiterer Bereich des Kongresses ist dem Thema „Starke Logistik für eine erfolgreiche Industrieregion im internationalen Kontext“ gewidmet. „Wir erhoffen uns aus den Gesprächen und Beiträgen weitere Impulse, um den Wirtschaftsraum Unterelbe in den kommenden Jahren voranbringen zu können“, so Jahnke.

Beteiligte

Organisiert wird der 6. See-Hafen-Kongress, der am Dienstag, 8. November, im Hafen-Klub Hamburg stattfindet, gemeinsam von der egeb: Wirtschaftsförderung, dem Hafen Hamburg Marketing e.V. und der UMCO Umwelt Consult GmbH in Verbindung mit dem länderübergreifenden Regionalmanagement.

Neben Dithmarschen sind daran beteiligt: egeb: Wirtschaftsförderung, HKS Handelskammer Hamburg Service GmbH, Industrie- und Handelskammer zu Flensburg, Industrie- und Handelskammer zu Kiel, Industrie- und Handelskammer Stade für den Elbe-Weser-Raum, Projektentwicklung Stade GmbH & Co. KG, Wirtschaftsförderung Landkreis Stade GmbH.
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.see-hafen-kongress.de

Die egeb: Wirtschaftsförderung

Die egeb: Wirtschaftsförderung wird zu gleichen Anteilen von den Kreisen Dithmarschen und Steinburg sowie der Stadt Brunsbüttel getragen. Zu den Aufgaben der egeb gehören alle innovativen Tätigkeiten, die sich mit der Förderung der regionalen Wirtschaft im weitesten Sinne befassen, angefangen bei der Planung und Förderung von Neuansiedlungen bis zur Geschäftsführung von Unternehmen der öffentlichen Hand.

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