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Der neue Beirat des Hamburger Innovation Ports  - © BWVI

Ein Hafen für Ideen: Hamburg Innovation Port rückt näher

Der neue Heimathafen für Forschung und Entwicklung bekommt einen Beirat. Mit dem Bau soll noch in diesem Jahr begonnen werden

In Harburgs Binnenhafen soll schon bald die Start-up- und Gründerszene der Zukunft festmachen.
Innovationen sind ein ganz zentraler Erfolgsfaktor der Wirtschaft – hier sollen sie besonders gefördert werden. Der Hamburg Innovation Port im direkten Umfeld der TU Hamburg ist ein wichtiger Baustein für einen Forschungs- und Innovationspark, der hier entsteht – eine Plattform für fachliche Diskurse, Workshops und Konferenzen von Wirtschaft und Wissenschaft. Diesen Montag (10. April) erfolgte mit der Konstituierung eines Beirates (siehe Infokasten) ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg zum Hamburg Innovation Port.

Hamburg auf dem Weg zur Innovationsmetropole

Ziel des Hamburger Senates ist es, Hamburg zu einer europäischen Innovationsmetropole zu entwickeln. „Der Hamburg Innovation Port ist für den Innovationsstandort Hamburg ein großer Gewinn und wird eine Bereicherung für die effektive Verknüpfung von Wissenschaft und Wirtschaft sein. Ich bin sicher, dass dies für uns alle ein weiterer wichtiger Schritt in die Zukunft ist, um eine Innovationsmetropole zu werden“, sagte Senator Frank Horch bei der konstituierenden Sitzung.

Technologie- und Zukunftsstandort im Umfeld der TU Hamburg

Die Entwicklung, die Realisierung und der Betrieb des Hamburg Innovation Port liegen in den Händen der HC Hagemann Gruppe, deren Chef Arne Weber in dem Projekt großes Potenzial sieht: „Der Channel Hamburg im Harburger Binnenhafen hat sich in den vergangenen 25 Jahren zum maßgebenden Technologie- und Zukunftsstandort im Umfeld der TU Hamburg entwickelt.“ Noch in diesem Jahr soll mit dem ersten Bauabschnitt begonnen werden. „Ab 2018 können wir* 8.000 Quadratmeter Büro- und Forschungsfläche* für Unternehmen, Gründer wie auch für den Erweiterungsbedarf der Technischen Universität Hamburg anbieten.“

Konkret sind es Flächen, Räume und zusätzliche Services für Forschungskooperationen, innovative Unternehmen aus der Wirtschaft sowie Gründer und Startups. Inhaltlich soll der Schwerpunkt dabei auf der Entwicklung und Anwendung digitaler Technologien für Transportsysteme in Schiff- und Luftfahrt, Produktionssysteme, Logistik und Medizintechnik liegen.

Große Nachfrage der Forschungseinrichtungen

Schon jetzt sei die Nachfrage der in der Nachbarschaft ansässigen Forschungseinrichtungen wie dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt DLR und Fraunhofer CMLs nach Flächen im Hamburg Innovation Port groß. Auf einer Gesamtfläche von 70.000 m², die durch die HC Hagemann Gruppe entwickelt, gebaut und betrieben wird, soll der Hamburg Innovation Port Platz für mindestens 3.000 zusätzliche Arbeitsplätze in Hamburgs Süden bieten. Die vorbereitenden Maßnahmen vor Beginn des ersten Bauabschnittes seien bereits im Gange.
mm/kk

Quelle und weitere Informationen:
http://www.hamburg.de/bwvi

Die Mitglieder des Beirates sind:

Prof. Dr. Dr. hc Garabed Antranikian, Präsident der Technischen Universität Hamburg, Dr. Rolf Bösinger, Staatsrat der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation, Dr. Eva Gümbel, Staatsrätin der Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung, Prof. Dr. Hans-Jörg Schmidt-Trenz, Hauptgeschäftsführer der Handelskammer Hamburg, Dr. Rolf Strittmatter, Vorsitzender der Geschäftsführung der HWF Hamburgischen Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH und Thomas Völsch, Bezirksamtsleiter Harburg. Michael Westhagemann, Vorstandsvorsitzender des Industrieverbands Hamburg, übernimmt den Vorsitz des Beirates.

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