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Bund fördert Elektromobilität in Hamburg

Pilotprojekt zur Ausrüstung von Busbetriebshöfen wird mit 8,6 Millionen Euro unterstützt

Das Bundesverkehrsministerium hat Fördermittel in Höhe von rund 8,6 Millionen Euro für ein Pilotprojekt bewilligt. Mit diesem soll erstmals ein Konzept zur systematischen Umsetzung von Ladeinfrastruktur für komplette Busbetriebshöfe erarbeitet werden. Von der Gesamtzuwendung in Höhe von rund 8,6 Millionen Euro fließen allein rund 6,4 Millionen Euro an die HOCHBAHN für die Energieversorgung und die Ladeinfrastruktur des ersten von sechs Carports auf den Busbetriebshof Gleisdreieck. Ziel und Fördervoraussetzung ist, dass die entwickelten Lösungen auch für andere Verkehrsunternehmen in Deutschland übertragbar sind.

Umstellung auf emissionsfreie Busse

„Wir werden die Elektromobilität in Hamburg weiter ausbauen und stärken. Durch die Innovation und den großflächigen Einsatz emissionsfreier Busse schreiten wir deutschlandweit voran. Luftreinhaltung und Nachhaltigkeit sind uns sehr wichtig“, so Hamburgs Verkehrsstaatsrat Andreas Rieckhof. Schon ab 2020 wollen die beiden städtischen Unternehmen HOCHBAHN und VHH (Verkehrsbetriebe Hamburg-Holstein) ausschließlich emissionsfreie Busse anschaffen und ihre Flotte von rund 1.500 Bussen schrittweise komplett umstellen.

Dafür müssen alle Busbetriebshöfe komplett für die Anforderungen des elektrischen Antriebs ausgerüstet werden. Hierzu gehört auch die Ladeinfrastruktur für die neuen Busse. Die Gesamtkosten für das Projekt betragen rund 24,4 Millionen Euro. Das Projekt läuft bis Ende 2019.
bkr

Quelle und weitere Informationen:
www.hamburg.de/presse

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