Forschung in Hamburg: © www.mediaserver.hamburg.de/Norgenta
Forschung am UKE: © Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

UKE-Projekte werden mit rund 15 Millionen Euro gefördert

Die größte Einzelförderung geht an ein Projekt, das die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen verbessern soll

Acht von Ärzten und Wissenschaftlern des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) geleitete Projekte aus den Bereichen „Versorgungsforschung“ und „Neue Versorgungsformen“ werden vom Innovationsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss gefördert. Darüber hinaus ist das UKE an weiteren zehn Projekten als Konsortialpartner beteiligt. Insgesamt erhalten diese Projekte rund 14,6 Millionen Euro aus Mitteln des Innovationsfonds, teilte das UKE mit. Die größte Einzelförderung in Höhe von 6,8 Millionen Euro geht an das von der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie geleitete Konsortium „Recover“, das ein neues integriertes Versorgungsmodell einführen will. Mit dem Projekt soll die Versorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen verbessert werden.

Forschungsschwerpunkt des UKE

„Ich freue mich, dass der Innovationsfonds so viele Projekte mit UKE-Beteiligung fördert, die auf eine Verbesserung bestehender Versorgungssysteme ausgerichtet sind. Damit wird der große Beitrag des UKE an einer optimierten Patientenversorgung gewürdigt“, sagt Prof. Dr. Dr. Uwe Koch-Gromus, Dekan der Medizinischen Fakultät. Der Großteil der geförderten Projekte mit UKE-Beteiligung stammen aus dem Bereich Versorgungsforschung. Schwerpunkte hier sind unter anderem die Weiterentwicklung von Qualitätssicherung und Patientensicherheit in der Versorgung, die Verbesserung von Instrumenten zur Messung der Lebensqualität sowie der Einsatz und die Verknüpfung von Routinedaten. Die Versorgungsforschung gehört zu den Forschungsschwerpunkten des UKE.

Fördermittel in Höhe von 300 Millionen Euro

Aus Mitteln des Innovationsfonds sollen neue Versorgungsformen, die über die bisherige Regelversorgung hinausgehen, und Versorgungsforschungsprojekte, die auf einen Erkenntnisgewinn zur Verbesserung der bestehenden Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung ausgerichtet sind, gefördert werden. Bundesweit fördert der Innovationsfonds in der ersten Förderwelle 29 Forschungsprojekte im Bereich Versorgungsformen und 62 Projekte im Bereich Versorgungsforschung. An 18 dieser insgesamt 91 Projekte ist das UKE als Projektleitung oder Konsortialpartner beteiligt. Die Fördermittel des Innovationsfonds für 2016 bis 2019 belaufen sich insgesamt auf 300 Millionen Euro.
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Quellen und weitere Informationen:
www.uke.de/presse

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