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Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): © Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)

UKE erhält 3,1 Millionen Euro für Krebs-Nachsorge

Mithilfe der Förderung soll in den nächsten zwei Jahren ein bundesweites Konsortium aus 14 Standorten unter der Leitung des UKE gebildet werden

Der Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses fördert das Nachsorge-Programm für junge Krebspatientinnen und -patienten „CARE for CAYA“ des Universitären Krebszentrums des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) mit 3,1 Millionen Euro. Die Abkürzung CAYA steht für children (Kinder), adolescents (Heranwachsende) und young adults (junge Erwachsene). Mithilfe der Förderung soll in den nächsten zwei Jahren ein bundesweites Konsortium aus 14 Standorten unter der Leitung des UKE gebildet werden. Ziel des Konsortiums ist eine bessere Vernetzung von Studien und Behandlungsmöglichkeiten zum Wohle der jungen Patienten. Die Techniker Krankenkasse und die AOK Rheinland/Hamburg unterstützen das Projekt als Kooperationspartner.

CARE FOR CAYA”: interdisziplinäre Teams

Konkret sollen an den 14 Standorten deutschlandweit multiprofessionelle und interdisziplinäre Teams aus Sporttherapeuten, Ernährungsberatern und Psychoonkologen entstehen, die gemeinsam ein individuelles Präventionskonzept für Krebspatienten zwischen 15 und 39 Jahren entwickeln. Das Konzept soll die Themen Ernährung und Sport sowie psychosoziale Aspekte beinhalten und die medizinische Nachsorge durch Hämatologen und Onkologen der Kinderheilkunde und Erwachsenenmedizin ergänzen. Es geht dabei um die Prävention von Langzeitfolgen nach einer überstandenen Krebserkrankung in jungen Jahren. Das Präventions-Programm „CARE for CAYA“ befindet sich derzeit im Aufbau und soll im Dezember starten.

Unterstützung bei psychologischen Belastungen

„Gerade für junge Patienten ist es wichtig – neben den notwendigen medizinischen Nachsorgeuntersuchungen, um frühzeitig Erkrankungs- und Therapiefolgen zu erkennen –, das Entstehen von Langzeitfolgen durch frühzeitige präventive Maßnahmen zu verhindern oder zumindest zu minimieren“, sagt Priv.-Doz. Dr. Alexander Stein, Leiter des deutschlandweiten Programms und stellvertretender Direktor des Universitären Krebszentrums, dem Hubertus Wald Tumorzentrum – Universitäres Cancer Center Hamburg (UCCH) des UKE. Das CARE for CAYA-Team des Universitären Krebszentrums des UKE gehe daher auf grundlegende Themen wie Ernährung und Bewegung ein, betrachte aber auch etwaige psychologische Belastungen oder den Wiedereinstieg in Schule oder Beruf.
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Quellen und weitere Informationen:
www.uke.de/presse

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