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CSSB außen: © Hammeskrause Architekten

Richtfest am CSSB

Heute wurde bei DESY das Richtfest für das Forschungsgebäude des Centre for Structural Systems Biology (CSSB) gefeiert

Heute wurde bei DESY das Richtfest für das Forschungsgebäude des Centre for Structural Systems Biology (CSSB) gefeiert. Ab 2017 soll das CSSB in einem einzigartigen interdisziplinären Ansatz bakterielle und virale Infektionen erforschen. Dafür werden die neuartigen Lichtquellen bei DESY und die sogenannte Kryo-Elektronenmikroskopie im zukünftigen CSSB-Gebäude eingesetzt. Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank und Schleswig-Holsteins Forschungsministerin Kristin Alheit hoben in ihren Grußworten die wichtige und weitreichende Rolle hervor, die das CSSB beim Ausbau der wissenschaftlichen Kooperationen in Norddeutschland spielt.

Wichtiger Beitrag zum Schutz der Gesellschaft

CSSB-Gründungsdirektor Prof. Matthias Wilmanns erklärte: „In der Forschung ist es wie im Sport: Mit den vereinten Kräften unserer CSSB-Partner wollen wir die Besten sein, um mit unserer Strukturforschung neueste Einblicke in die Mechanismen von Infektionsprozessen zu bekommen. Damit wollen wir einen wichtigen Beitrag für den besseren Schutz unserer Gesellschaft vor neuen Infektionen leisten.“

„Das CSSB ist schon jetzt eine exzellente Forschungseinrichtung. Durch den Neubau werden die Rahmenbedingungen noch besser. Enger Austausch zwischen den vielen Disziplinen, kurze Wege und die Teilchenbeschleuniger von DESY direkt vor der Tür”, sagte Hamburgs Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank. “Das sind alles Dinge, die die Infektions- und Immunitätsforschung weiter nach vorne bringen und zum weltweiten wissenschaftlichen Renommee der Metropolregion beitragen.”

Brücke zwischen Struktur- und Systembiologie

Infektionskrankheiten sind eine weltweite Bedrohung. Gegen viele Krankheitserreger gibt es noch keine Behandlungsmöglichkeiten, andere entwickeln eine zunehmende Resistenz gegen vorhandene Heilmittel. Das CSSB schlägt die Brücke zwischen Strukturbiologie und Systembiologie: Es kombiniert struktur- und molekularbiologische Methoden und bildgebende Verfahren mit systembiologischen Ansätzen, um grundlegende Mechanismen wichtiger pathogener Prozesse zu entschlüsseln. Mit diesem Wissen sollen bessere Behandlungsmöglichkeiten gegen bakterielle und virale Krankheitserreger gefunden werden.

Neun Forschungseinrichtungen beteiligt

Das CSSB ist eine gemeinsame Initiative von neun Forschungseinrichtungen aus Norddeutschland: Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM), Deutsches Elektronen-Synchrotron DESY, Europäisches Molekularbiogie Laboratorium (EMBL), Forschungszentrum Jülich (FZJ), Medizinische Hochschule Hannover (MHH), Heinrich-Pette-Institut, Leibniz-Institut für experimentelle Virologie (HPI), Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI), Universität Hamburg, Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).
kk

Quelle und weitere Informationen:
www.cssb-hamburg.de

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